Hochschule

Serie Mannheims Studierende und ihre Initiativen

Jeden Tag Gutes tun

Archivartikel

Auf der Suche nach der passenden Initiative ist Cosima Treichel, die im zweiten Semester den Bachelor Kultur und Wirtschaft studiert, auf der Website der Uni Mannheim fündig geworden. „Zuerst konnte ich mir unter ,Infinity’ nichts vorstellen“, sagt Treichel. Nach den ersten Treffen mit den Mitgliedern der Initiative habe es ihr jedoch so gut gefallen, dass sie seit ihrem ersten Semester selbst aktives Mitglied ist. Die Initiative beschäftigt sich mit allen Themen rund um Nachhaltigkeit und versucht so zu zeigen, wie jeder Einzelne verantwortungsvolles Handeln zum Wohle der Gesellschaft in seinen Alltag integrieren kann.

„Infinity bedeutet für mich, auf Probleme aufmerksam zu machen, die in unserer Gesellschaft gar nicht als solche wahrgenommen werden“, sagt die 19-Jährige. Bei Infinity könne sie ihr Interesse für Umweltschutz mit anderen teilen. Besonders stolz ist die Studentin auf ihre wiederbefüllbare Glasflasche. Diese wurde von den Mitgliedern der Initiative entworfen und an der Uni verkauft. „Auf meine Glasflasche werde ich tatsächlich immer wieder angesprochen. Das freut mich, weil nachhaltig leben nicht gleich uncool sein muss“, so Treichel.

Als weiteres Ziel stehen auf der Agenda der Initiative Wasserspender für die Uni. „Wir haben bereits eine Umfrage für die Studierenden entworfen, um das Meinungsbild zu Wasserspendern an der Uni zu erfassen. Auch wenn wir uns aktiv für Wasserspendern an der Uni einsetzen, fehlen uns dafür leider momentan noch die Sponsoren und das Okay der Uni“, so Treichel.

Was die Studentin jedoch auch an Infinity schätze, ist die Tatsache, dass man Teil der Initiative sein kann, jedoch nur soviel beisteuert, wie man möchte. Dadurch sei Infinity gut mit dem Studium vereinbar. „Es hat durchaus Vorteile, keine Verpflichtungen zu haben“, so Treichel. Sie selbst jedoch wird ab nächstem Semester der stellvertretende Vorstand ihres Ressorts, das sich um die Finanzen der Initiative kümmert. „Dann habe ich sicher mehr Aufgaben als jetzt, darauf freue ich mich jedoch“, sagt sie.