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Kindergeld erhöht Geburtenrate

Archivartikel

In fast allen europäischen Ländern zieht der demografische Wandel soziale und wirtschaftliche Veränderungen nach sich. In der Statistik der Geburtenraten bildete Deutschland mit Polen und Portugal in der EU das Schlusslicht – erst neueste Daten zeigen hier eine Änderung. Niedrige oder sogar sinkende Geburtenraten sind Ausdruck eines Wechselspiels zwischen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Faktoren. Doch wie hängen diese Parameter zusammen und wie könnte man die Geburtenrate positiv beeinflussen?

Diese Fragen wurden in der aktuellen Studie „Fertility Rates in Poland and Germany – Development and Impact Factors“(Geburtenraten in Deutschland und Polen, Enwicklung und Einflussfaktoren) von Studierenden der DHBW Mannheim in Zusammenarbeit mit einem Beratungsunternehmen aus Warschau aufgegriffen und analysiert. Vor dem Hintergrund des Arbeitskräftemangels wurde der Zusammenhang zwischen Geburtenrate und finanzieller Unterstützung für Kinder und Familien überprüft. Ergebnis: Sowohl in Deutschland als auch in Polen erhöhen finanzielle Leistungen für Kinder die Geburtenrate. Durch die Einführung des Elterngelds 2007 in Deutschland ist die Anzahl der Geburten signifikant angestiegen. igl