Hochschule

Serie Lieblingslernplätze von Studierenden

Küche oder Bibliothek

Archivartikel

Im Dezember und Februar stehen an der Universität Mannheim Klausuren und Hausarbeiten an. Unsere neue Serie fragt Studierende, wo sie am liebsten lernen und welche Lernstrategien sie haben.

Lina Jäkel studiert Medien- und Kommunikationswissenschaft mit dem Beifach Soziologie an der Uni-versität Mannheim. Ihr eigenes Zimmer meide sie eher zum Lernen. „Da bin ich zu abgelenkt, und für mich steht mein Zimmer eher für Freizeit“, so die 19-Jährige. „Da lerne ich lieber in der Bibliothek oder in meiner eigenen Küche, wenn ich keine Lust habe, extra zur Uni zu fahren.“ Gegen die allgemein bekannte Handyfalle, die gerne mal dazu einlädt, sich vom Lernen abzuhalten, hat Lina auch einen Trick: „Ich stell mein Handy immer auf den ,Nicht-stören’-Modus und leg es auf die andere Seite vom Raum.“ Wenn sie zur Uni fährt, um zu lernen, gehe sie immer in die Bibliothek in A 3. „Wenn ich Vorlesungen zusammenfasse, setze ich mich immer an den gleichen PC-Platz, wenn ich Karteikarten schreibe, an einen anderen“, sagt Lina. „Und wenn ich Texte lese, dann setze ich mich lieber ins Foyer, weil es da bisschen lauter ist und ich das für das Lesen ganz gut finde.“

Die Mannheimer Studentin ist im dritten Bachelorsemester und hat schon die ersten Prüfungen erfolgreich abgelegt. Ihre Lernstrategie sei es, schon während dem Semester Zusammenfassungen zu schreiben. „Ich trage dann die Präsentationsfolien, die Literatur und meine Mitschriften am Computer zusammen und druck mir die Zusammenfassungen aus.“ Zum Auswendiglernen der Inhalte schreibe sie Karteikarten, jedoch hat sie einen Tipp: „Das Karteikartenschreiben dauert immer so lange, deswegen schreibe ich auf die Karte nur eine Frage und auf der Rückseite steht, wo ich die Antwort in der Zusammenfassung finden kann.“

Um sich die Panik kurz vor den Klausuren zu ersparen, erstelle sie einen Lernplan. „Ich überlege, wie viele Klausuren ich schreibe und wie viele Vorlesungen ich hatte und berechne dann die Tage, die ich zum Lernen brauche.“ kie