Hochschule

Serie Studentenleben Adieu – was kommt nach der Uni?

Lernzeit für das Leben

In der neuen Serie verraten junge Akademiker wie Emanuel Heck ihre Zukunftspläne. Der 21-Jährige erzählt, was ihn dazu bewogen hat, Gymnasiallehramt an der Universität Heidelberg zu studieren.

Wieso hast du dich für dein Studium entschieden?

Emanuel: In der Oberstufe ist mir irgendwann klar geworden, dass Lehrer mein Traumberuf ist. Weil ich den Kontakt mit Menschen liebe und als Lehrer hat man das tagtäglich. Ich könnte jetzt nicht den ganzen Tag irgendwo im Büro vor dem Computer sitzen. Deswegen war es mir klar, dass ich etwas mit Lehramt machen möchte. Dann habe ich mir die Fächer überlegt. Bio war mein Lieblingsfach, deswegen war das klar. Deutsch hat mir auch immer gut gefallen, deshalb habe ich das gewählt. Und für Heidelberg habe ich mich als Uni entschieden, weil es eine superschöne Stadt ist und die Uni einen guten Ruf hat. Im Nachhinein bin ich auch sehr glücklich darüber.

Wo siehst du dich in fünf Jahren?

Emanuel: In fünf Jahren bin ich wahrscheinlich gerade in meinem Referendariat oder vielleicht schon fertiger Lehrer. Ich versuche, einigermaßen zügig mit meinem Studium durchzukommen, damit ich nicht ewig auf das Geld meiner Eltern angewiesen bin, sondern mein Leben selbst auf die Beine stellen kann. Und in fünf Jahren sehe ich mich dann vor einer Klasse als Bio- und Deutschlehrer. Ich wünsche mir, dass ich dann auch als Persönlichkeit gewachsen bin und auf jeden Fall fest im Leben stehe. Alles Weitere wird man dann sehen.

Was tust du dafür, um deine Ziele zu erreichen?

Emanuel: Ich versuche, die Klausuren zu bestehen. Uni nimmt natürlich einen großen Teil ein. So sollte es ja auch sein. Als Ausgleich zum vielen Lernstress und um fit zu bleiben, nutze ich gerne das Angebot vom Hochschulsport. Außerdem versuche ich meine Sachen ordentlich zu machen, so dass ich auch wirklich etwas für meinen späteren Beruf mitnehmen kann und nicht alles in der nächsten Zeit schon wieder vergessen habe. Ich versuche mich auch außerhalb der Uni zu engagieren, meinen Interessen und dem, was mir wichtig ist, nachzugehen. Ich sehe die Studienzeit nicht nur als eine Zeit des Lernens für den Beruf später, sondern auch als Lernzeit fürs Leben. mor