Hochschule

Serie Wie finanziere ich mir mein Studium?

Sprache ist wichtig

Archivartikel

Studierende sind kreativ, wenn es darum geht, ihr Budget aufzubessern. Was sie alles machen, erzählt unsere aktuelle Serie.

Vicky Thomas hat bei ihren Bewerbungen für einen Nebenjob den Vorteil, Englisch-Muttersprachlerin zu sein. Als die Engländerin vor fast drei Jahren nach Mannheim als Au-pair kam, entschied sie sich, auch für ihr Studium zu bleiben. Die 21-Jährige wollte gerne einem Werkstudentenjob nachgehen, der auch zu ihren Studieninhalten der Medien- und Kommunikationswissenschaften passt. So bewarb sie sich auf eine Koordinatorenstelle für Internetinhalte (Web Content Coordinator). Dabei gehe es um die Betreuung einer Internetplattform für Kunden von SAP.

„Die meisten Inhalte sind auf Englisch und da ist es natürlich schon von Vorteil, dass ich Muttersprachlerin bin“, so Vicky. „Aber die meisten aus meinem Team sind Deutsche und für mich ist das Zugehörigkeitsgefühl sehr wichtig. Deswegen spreche ich Deutsch mit ihnen. Es macht schon einen Unterschied, ob man ,How are you?´ oder ,Wie geht es dir?´ sagt.“ Allerdings ist Englisch auch nicht gleich Englisch, wie die 21-Jährige feststellen musste. So erzählt Vicky: „Ich hatte eine E-Mail nach Amerika verschicken sollen und glaubte, es sehr höflich formuliert zu haben. Nachdem ich es bereits abgeschickt hatte, las es aber eine Amerikanerin in unserem Team und war erschrocken, wie unhöflich die E-Mail war. Fehler gehören leider dazu und ich lerne aus ihnen.“

„Amerikaner kommunizieren anders. Ich habe schnell gemerkt, dass verschiedene Kulturen auf verschiedene Weisen kommunizieren.“ Zweimal die Woche ist die Mannheimer Studentin in einem Büro in Waldorf und arbeitet dort um die sechzehn Stunden pro Woche. Die Vereinbarkeit von Studium und Werkstelle sei manchmal, gerade in der Prüfungszeit, nicht ganz einfach. „Aber mein Team ist sehr verständnisvoll und meine Arbeitszeiten flexibel.“ kie