Hochschule

Summer School Studierende aus China und Japan entdecken Ludwigshafen bei einem Stadtrundgang / Fokus auf Geschichte der Stadt

Viel Currywurst, Bier und Wein

Archivartikel

Eine Stadttour durch Ludwigshafen, eine Tour zum Weincampus, Besuch des Mercedes-Benz-Museums oder des Rhein-Energie-Stadions in Köln klingt nach einer Menge Spaß. Und genau das machen 22 Studierende aus China und Japan derzeit auch in Ludwigshafen. Sie alle absolvieren das Summer-School-Programm, welches von der Hochschule Ludwigshafen am Rhein angeboten wird.

Dieses Jahr steht das internationale Programm unter dem Motto: „Current Topics in European Business Economics and Ecology“ (Aktuelle Themen der europäischen Betriebswirtschaftslehre und Ökologie). Drei Wochen kommen sie dafür nach Deutschland und haben ein abwechslungsreiches Programm aus Sightseeing und Lehrveranstaltung. Auf der Agenda steht eine bunte Mischung aus interkulturellem Training, Sprachkursen und Unterricht. Auch das Weltphänomen Fußball oder die gerade in der Rhein-Neckar-Region ansässige Weinkultur sind Teil des Programms. Die internationalen Studierenden leben dabei in der von der GAG, ein kommunales Immobilienunternehmen in Ludwigshafen, zur Verfügung gestellten Unterkünften.

In den Ferien Deutsch lernen

Direkt einen Tag nach der Ankunft ging es auf eine Stadttour durch Ludwigshafen, in denen die asiatischen Austauschstudierenden die nächsten drei Wochen verbringen werden.

Ein Stadtführer erklärte die Geschichte Ludwigshafens vom Krieg bis in die heutige Zeit, ging auf regionale Besonderheiten und Traditionen ein. Die Studierenden wissen aber auch, dass die Summer School für sie eigentlich Arbeit bedeutet. Die täglichen Deutschkurse münden in einer großen Abschlusspräsentation am Ende des Programms.

Der 19-jährige Daisuke Nagaya aus Japan studiert BWL und sieht die Summer School als gute Gelegenheit, seine Sprachkenntnisse zu verbessern, um so seine anstehende Abschlussprüfung in der Heimat besser meistern zu können. Ebenfalls erhofft er sich durch seinen Aufenthalt in Deutschland mehr Chancen im Beruf. Deutschland habe er sich allerdings ganz anders vorgestellt. Viel lauter, aber auch viel aufgeräumter. Dennoch bereue er seine Entscheidung nicht und ist froh, die Summer School zu absolvieren.

Tomoe Nayama hat vor allem die Architektur der Deutschen hergelockt. Sie studiert Informationsdesign in Japan und interessiert sich sehr für Kunst und Geschichte. Deutschland habe sich die 22-Jährige ganz anders vorgestellt, mit weniger Menschen und mehr Tieren. Am meisten freue sie sich auf den Besuch im Mercedes-Benz-Museum, da sie über Daimler Benz bereits sehr viel gelesen habe und gespannt sei, nun alles einmal in echt zu sehen.

In Europa waren bisher beide noch nicht, aber sie sind sich einig, dass sie auf jeden Fall wiederkommen wollen, um noch mehr zu sehen. Aber bis dahin wollen sie ihre drei Wochen hier zunächst genießen und vor allem viel Currywurst und Bier oder Wein probieren.