Hochschule

Serie Einblick in die Welt von Professoren und Dozenten

Wieder in Heidelberg

Archivartikel

Melanie Arntz, stellvertretende Leiterin des Forschungsbereichs „Arbeitsmärkte und Personalmanagement“ am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim, ist zur Professorin für Volkswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Arbeitsmarktökonomie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg ernannt worden. Dies geht aus einer Pressemitteilung des ZEW hervor. Die Professur wird im Leibniz-Professorinnenprogramm im Leibniz-Wettbewerb 2018 gefördert.

„Ich freue mich sehr über die Ernennung. Das Alfred-Weber-Institut für Wirtschaftswissenschaften der Universität Heidelberg bietet hervorragende Anknüpfungspunkte an meine Arbeit am ZEW, wo ich mich mit der Veränderung von Arbeitsmärkten durch zwei der Megatrends unserer Zeit – Digitalisierung und Globalisierung – beschäftige“, sagt Melanie Arntz.

In ihrer Tätigkeit als Leibniz-Professorin leitet Melanie Arntz am ZEW auch eine Nachwuchsforschungsgruppe, die sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung und Globalisierung auf die Beschäftigungs- und Einkommenschancen von Arbeitskräften befasse. Dabei interessiere sie sich insbesondere für die Dynamik individueller Erwerbsbiografien im Kontext dieser Phänomene sowie den Einfluss regionaler Arbeitsmarktbedingungen auf Mobilitätsprozesse wie räumliche oder berufliche Mobilität.

Melanie Arntz studierte Diplom-Geografie an der Universität Bonn und der University of Minnesota mit einem fachlichen Schwerpunkt im Bereich der Wirtschafts- und Arbeitsmarktgeografie. Nach einem volkswirtschaftlichen Zweitstudium promovierte sie 2007 in empirischer Wirtschaftsforschung zum Thema „The Geographic Mobility of Heterogenous Labour in Germany“ an der TU Darmstadt.

Im Jahr 2009 hat sie die stellvertretende Leitung des ZEW-Forschungsbereichs „Arbeitsmärkte und Personalmanagement“ übernommen sowie eine Juniorprofessur für Arbeitsmärkte an der Ruprecht-Karls-Universität, an welche nun die Leibniz-Professur anknüpft. kie