Ilvesheim

Ilvesheim Friedrich-Ebert-Schule und Heinrich-Vetter-Stiftung übergeben mehrere hundert Exemplare

Applaus für ein ganz besonderes Buch

Archivartikel

„Dieses Buch kann man weltweit unter der Nummer 978-3-95428-242-5 bestellen und kaufen“, so erklärte Rektorin Monika Maier den aufgeregten Schülern in der Mehrzweckhalle der Friedrich-Ebert-Schule, zu dem, was sie bald in Händen halten würden. Denn nachdem die Kinder in den Jahren 2015 und 2016 Bilder gemalt sowie Gedichte und Geschichten geschrieben hatten, war ein großes Buch mit dem Titel „Mein Ilvesheim“ (wir berichteten) zusammengestellt worden, das auf über 320 Seiten alle Schüler der Grundschule im Jubiläumsjahr „1250 Jahre Ilvesheim“ mit Fotos und ihren Beiträgen festhält.

Das Gemeindejubiläum wurde vor zwei Jahren gefeiert. Gespannt warteten die Autoren und Illustratoren auf „ihr Buch“, in dem Geschichten, Gedichte und Zeichnungen zusammengestellt sind. Dazu wurde von jeder Gruppe ein Klassenfoto eingebaut. „Auf dieses Werk könnt ihr ganz schön stolz sein“ erklärte die Rektorin weiter, „denn in dem Buch steckt ganz viel Mühe“. Neben den Kindern danke sie auch der Initiative von Gemeindebücherei und Heinrich-Vetter-Stiftung, die dieses besondere Buch als Jubiläumsinitiative „1250 Jahre Ilvesheim“ auf den Weg gebracht hatten.

Die Sozialkoordinatorin der Stiftung, Antje Geiter, lobte die Kinder ebenfalls, hätten sie doch Ilvesheim in allen Farben geschildert, leckeres Eis inklusive. Stellvertretend für die über 200 jungen Autoren lasen vier „Schriftsteller“ ihre Beiträge vor. So hatte Tobias ein nettes Gedicht über das schöne Ilvesheim verfasst, Helen schrieb von ihrem Fahrrad und vom Kletterbaum, Kaan hatte ein heiteres Erlebnis von einem Paket und einem zugelaufenen Hund geschildert und schließlich erinnerte Sebastian daran, wie lustig ein unvorhergesehenes Fußballspiel ausgehen kann.

Alle vier Autoren erhielten viel Applaus von ihren Mitschülern. Dann endlich, die Spannung war schon sehr groß, wurden die Bücher verteilt. Jedes Kind, jeder Autor, jeder Zeichner erhielt von der Stiftung ein Exemplar kostenlos überreicht. Weitere Bücher für Oma, Opa, Onkel oder Tante sind bei der Gemeindebücherei oder dem Sekretariat der Friedrich Ebert Schule zu Gunsten des Schulfördervereins zu erwerben. Voller Erwartung ergriffen die Kinder ihre Bücher, entfernten die Verpackung, setzten sich auf dem Boden nieder und suchten sofort ihre Veröffentlichung. Dann tauschten sie sich aus, zeigten sich gegenseitig ihren Beitrag und schmökerten im Buch, dass es eine wahre Freude war. dithu