Ilvesheim

Ilvesheim Gemeinderat stimmt für Erhöhung der Gebühren

Betreuung außerhalb des Unterrichts wird teurer

Archivartikel

Die Kernzeitbetreuung wird zum 1. November dieses Jahres teurer. Der Gemeinderat Ilvesheim hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig erhöhten Gebühren für die Inanspruchnahme des Betreuungsangebots an der Friedrich-Ebert-Schule außerhalb der Unterrichtszeit zugestimmt. Erstmals im September 1991 wurde an der Friedrich-Ebert-Schule eine Vormittagsbetreuung – die sogenannte Kernzeitbetreuung – angeboten, blickte Bürgermeister Andreas Metz zurück.

Das Angebot wurde in den folgenden Jahren modifiziert, ausgeweitet und qualitativ aufgewertet. Mittlerweile werden die Kinder bis 17 Uhr betreut. Die Schüler, die die flexible Nachmittagsbetreuung besuchen, können auch am Mittagessen teilnehmen. Basis für die Bezahlung sind das in Anspruch genommene Angebot mit den unterschiedlichen Zeiten sowie das Jahreseinkommen der Eltern – Gebührenschuldner, wie die Verwaltung schreibt. Die Kosten für das Mittagessen werden gesondert in Rechnung gestellt. „Die Entwicklung der Benutzungsgebühren ist defizitär“, wie Bürgermeister Metz informierte. Der Kostendeckungsgrad sank von knapp 70 Prozent im Jahre 2013 auf 55 Prozent im Jahre 2018. Für das Schuljahr 2019/2020 liegen Anfragen für insgesamt 268 Kinder vor. Nur Kinder von Eltern, die beide berufstätig sind, können das Angebot nutzen. Der Kostendeckungsgrad beim Mittagessen erreicht knapp 79 Prozent. Die Gebühr wird von 85 Euro auf 92,50 Euro im Monat erhöht.

Eine Satzung regelt die vielschichtigen Gebührensätze. Beispiele: Bei einem zu berücksichtigenden Jahreseinkommen bis zu 23 000 Euro müssen für ein Kind bei einer Betreuung bis 14 Uhr 66,50 Euro im Monat bezahlt werden. Beim Jahreseinkommen über 42 751 Euro sind dies 95 Euro. neu