Ilvesheim

Ilvesheim Technischer Ausschuss berät Konzept zur Sanierung / Planungsbüro mit Kostenschätzung

Debatte über Mehrzweckhalle

Archivartikel

Der Technische Ausschuss des Ilvesheimer Gemeinderates wird an diesem Mittwochabend unter anderem über die Zukunft der Mehrzweckhalle beraten. Die Vorstellung einer Konzeptstudie steht auf der Tagesordnung des Gremiums, das ab 19 Uhr tagt – in der Mehrzweckhalle. Derzeit finden die Sitzungen des Gemeinderats und seiner Ausschüsse dort statt. Der Grund: An diesem Ort lassen sich die zur Eindämmung der Corona-Pandemie vorgeschriebenen Abstände besser einhalten.

Die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung besteht aus zwei Punkten, es handelt sich dabei immer um Informationsvorlagen oder Aussprachen. Zunächst wird ein Planungsbüro seine Vorschläge für die zukünftige Nutzung der Mehrzweckhalle vorstellen. Nach Angaben der Verwaltung ist ein wichtiges Resultat, dass die ungenutzten Räume in der Mehrzweckhalle für die Kinderbetreuung ertüchtigt werden könnten. Das Hauptgebäude soll energetisch generalsaniert werden. Dabei ist auch eine bessere Anordnung der sanitären Anlagen geplant. Es gibt mehrere Varianten, die Gesamtkosten liegen je nach Ausführung zwischen 3,8 und 4,3 Millionen Euro.

Der zweite Punkt auf der Tagesordnung ist das sogenannte Integrierte Gemeindeentwicklungskonzept (IGEK). Dieses ist Voraussetzung für Fördermittel. Zum Hintergrund: Um die Kosten für die Mehrzweckhalle besser stemmen zu können, hatte die Gemeinde einen Förderantrag beim Land Baden-Württemberg gestellt.

Das Gebäude ist Teil des Sanierungsverfahrens „Nördlich des Kanals / Feudenheimer Straße“. Obwohl die Halle weder nördlich des Kanals noch in der Feudenheimer Straße liegt, war es aufgrund der Größe des Fördervolumens möglich, zusätzliche Mittel vom Land zu beantragen. Bisher sind 1,3 Millionen Euro bis April 2022 zugesagt. Die Gemeinde will sowohl eine zeitliche Verlängerung als auch eine Aufstockung des Förderbetrags erreichen.

Fragebogen für Bürger

Voraussetzung dafür ist aber das IGEK. Es soll die Stärken und Schwächen der Infrastruktur der gesamten Gemeinde aufzeigen. Ein wichtiger Teil des Konzeptes ist die Bürgerbeteiligung. Wegen der Corona-Pandemie sind größere Treffen derzeit schwer zu realisieren. Deshalb wird die Verwaltung in der Sitzung unter anderem einen Fragebogen vorstellen, den die Bürger bald im Internet abrufen können.