Ilvesheim

Ilvesheim Viele Aktionen beim Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr

Drachen Grisu gerettet

Einer Jahrzehnte alten Tradition folgend hieß die Freiwillige Feuerwehr Ilvesheim an Muttertag Jung und Alt auf ihrem Gelände zu einem Tag der offenen Tür willkommen. Generationenübergreifend waren die Gäste in großer Schar erschienen, genossen das vielfältige Angebot von Speis und Trank, flanierten durch die Reihe der Feuerwehrautos, die blitzblank von neu historisch zur Besichtigung der zahlreichen Besucher bereitstanden.

Ein Traum für die Kinder: Sie durften im großen Feuerwehrauto mitfahren, selbst mit dem Schlauch das vorbereitete Brandhaus löschen, aus einem verqualmtem Zelt den kleinen Drachen Grisu retten oder sich in Feuerwehrkleidung fotografieren lassen. Die Arbeitsmaterialien konnten im Demozelt in Augenschein genommen und auch angefasst werden. Die Jugendwarte Stefan Brünnle und Timo Christner hatten mit der Jugendtruppe eine Schauübung vorbereitet und retteten eine Person aus einem brennenden Auto. Weiterführendes Interesse und Neugierde für die Arbeit und die Aufgaben der Floriansjünger sollten mit dem Infoheft „Bist du cool genug für ein heißes Hobby?“ geweckt werden.

Kommandant Elmar Bourdon freute sich, an diesem Tag mit seinem Team eine solche Vielfalt für alle Altersklassen bieten zu können. Einerseits soll das Interesse für die Feuerwehr zur Nachwuchsgewinnung geweckt werden, zum Zweiten konnte einer breiten Gruppe der Bevölkerung auf dem Hinterhof so einiges zum Thema Brandschutzerziehung nahegebracht werden.

Anschauliche Tipps

Während Oberbrandmeister Rolf Sauer anschauliche Tipps zur Brandbekämpfung und Brandprävention im Haushalt gab, klärte Jonathan Leibl über das richtige Verhalten bei Verkehrsunfällen auf. „Was tun, wenn man selbst in den Unfall verwickelt ist, was tun, wenn man an einem Unfall vorbeikommt?“ „Damit stellt Leibl ein Szenario vor, das inzwischen häufiger vorkommt als Haushaltsunfälle“, so der Kommandant. Noch ein dritter positiver Aspekt zeichnet diese Veranstaltung aus, getreu dem Motto „Am Muttertag bleibt die Küche leer, dann gehen wir zur Feuerwehr“, warteten die Helfer mit so einigem kulinarischen Genuss auf. Putenbrust mit Kroketten und Salat, Grillgut in verschiedenster Form, ein Salatbuffet, Waffeln und ein wahrlich imposantes Kuchenbuffet luden zum Verweilen und Plaudern ein.

Vier Tage Vorbeitung stecken in so einem Fest und am Tag der offenen Tür selbst hatte sich die stattliche Anzahl von 76 Helfern eingefunden, den Müttern und ihren Familien ein paar schöne Stunden zu bereiten. Wie in jedem Jahr stand der Bürgermeister der Inselgemeinde, Andreas Metz, am Ausschank. Die große Truppe, die nicht nur bei Einsätzen gut zusammenarbeitet freut sich nicht nur über Nachwuchs bei der Jugend. Auch ältere Späteinsteiger, die Interesse an der Arbeit der Feuerwehr haben sind willkommen. moko