Ilvesheim

Ilvesheim 1. Heidelberger Frauenchor gastiert in Stiftung

Eine gehörige Portion Humor

Archivartikel

Voll besetzt war der Salon der Heinrich-Vetter-Stiftung in Ilvesheim, als der 1. Heidelberger Frauenchor auftrat. Speziell für diesen Nachmittag hatten die 14 versierten Sängerinnen ein ebenso heiteres, wie nachdenkliches Programm zusammengestellt. Unter der Überschrift „Süße Stückchen“ streute das kabarettistische Konzert allerdings auch einige saure Drops ein. Unter der umsichtigen Leitung von Henriette Götz empfahlen die Damen zunächst alle Hörgeräte einzuschalten und dann ging es los.

Stattlicher Goldfisch

Da wurde das Haustier Adelheid liebevoll besungen und am Ende stellte sich heraus, dass es sich um einen stattlichen Goldfisch handelte. Vierstimmig folgte dann ein schwedisches Volkslied, denn die Damen sind mit den vier klassischen Stimmlagen Sopran, Alt, Tenor und Bass ausgestattet. Gisela Fuchs, seit 30 Jahren im Chor und selbst 80 Jahre alt, moderierte sowohl hochdeutsch als auch in kurpfälzer Mundart den Nachmittag. Da beschrieben die Damen ihre Flugangst oder sangen auch mal in englischer Sprache. Zwischen allen Vorträgen gab es reichlich Beifall, denn immer waren die Texte mit einer gehörigen Portion Humor und Augenzwinkern verfasst worden.

Mit dem schwungvollen „Besame Mucho“ ging es in die zweite Hälfte. Hier wurde übereinstimmend festgestellt, dass die Liebe durch den Magen geht, insbesondere wenn es sich um „Kartoffelsupp und Quetschekuche“ oder Spargel mit „Pannekuche“ handelt. Ein Trauerlied stimmten die Damen an, als es um die Deutsche Bahn ging: „oh weh, weh, weh Bahn.de“. Besonders die Lautsprecherdurchsagen lösten manchen Lacher aus. Insgesamt waren die Interpretationen verschiedener Lieder sehr abwechslungsreich, so auch bei „Something stupid“ oder bei einem bayerischen Lied zum Abschluss. red