Ilvesheim

Ilvesheim Bundestagsabgeordneter Karl Lamers spricht beim CDU-Frühschoppen

Erst die Feuerwehr in Ilvesheim und dann Paris

Der politische Frühschoppen bei CDU-Altgemeinderat Bernhard Wagner ist seit Anfang der 90er Jahre ein fester Programmpunkt im Veranstaltungskalender vom CDU-Gemeindeverband Ilvesheim. Vorsitzender Georg Sommer begrüßte jetzt wieder viele Besucher, unter anderen Karl A. Lamers (MdB) und Julia Philippi (MdL). Gastgeber Bernhard Wagner sorgte mit gekühlten Getränken, Weißwürsten und Brezeln bestens für das leibliche Wohl der Besucher.

Bundestagsabgeordneter Lamers ließ wissen, dass er sich hier gut aufgehoben fühle. Diese Veranstaltung biete wieder die Möglichkeit sich mit den Gästen auszutauschen. Erst vergangene Woche war er in Ilvesheim gewesen. Er habe die Freiwillige Feuerwehr besucht und sich für deren Einsatz nach dem schweren Unwetter bedankt. „Das ist Ehrenamt im besten Sinne von den Rettungskräften“, lobte der Bundestagsabgeordnete. Nachmittags habe er Gespräche in Paris geführt, dennoch hieß es für ihn „Ilvesheim first“ und danach erst Paris, auch wenn dadurch sein Terminkalender zeitlich etwas enger wurde.

Er kam dann auf die Bundespolitik zu sprechen. Bei allem was kritisiert und gejammert werde, sehe es in Deutschland gut aus. Deutschland habe eine Wirtschaftslage, wie es sie lange in dieser Qualität und Güte nicht gegeben habe. Unter Kanzler Schröder habe es über zehn Prozent Arbeitslose gegeben, heute sind es weniger als die Hälfte. 44 Millionen Menschen seien in Deutschland beschäftigt. Dies, so Lamers, gelte es auch zu vermitteln. Digitalisierung ist ein großes Thema, deshalb werden Milliarden Euro in diesen Zukunftsbereich investiert, um weltweit mithalten zu können. Ein wichtiges Thema der Großen Koalition ist auch das Thema Familie und die Wohnsituation. Der CDU-Abgeordnete verwies auf das Baukindergeld. Er sprach sich weiterhin für sichere Grenzen aus. Personen, die kein Recht haben zu bleiben, sollten Deutschland auch wieder verlassen.

Ein humanitärer Staat

Er betonte, dass Deutschland ein humanitärer Staat sei. Mit dem neuen Innenminister gelte es nun klare gesetzgeberische Regelungen zu schaffen. Der Bundesabgeordnete kam dann auf die äußere Sicherheit zu sprechen. Es gelte die Freiheit mit einer Demokratie und wirklich freien Wahlen zu schützen. Die Bundeswehr stehe weltweit für die Sicherheit ein. Die Bedrohungslage erfordere eine bessere Ausrüstung der Bundeswehr, um die Sicherheit in Deutschland weiterhin zu gewährleisten.

Sowohl Gastgeber Bernhard Wagner als auch der Vorsitzende Georg Sommer zeigten sich erfreut, dass der Frühschoppen nichts von seiner Anziehungskraft verloren habe. Im Mittelpunkt standen vermehrt bundespolitische Sachverhalte. fase