Ilvesheim

Ilvesheim Adventsfeier der kfd im Gemeindehaus St. Peter

Frauen mit Wärme und Mut

„Wunderbare Weihnachtsfrauen“! Unter dieses Thema hatte die kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschland) Ilvesheim ihre Adventsfeier im Gemeindehaus St. Peter gestellt. Geschichten, Gedichte und besinnliche Worte lenkten den Blick auf Schwestern, Nachbarinnen, Freundinnen, Mütter, Großmütter und Töchter, die dafür sorgen, dass dank Courage, Einfallsreichtum und Herzenswärme die Welt noch kleine Überraschungen bereithält. Wie ein roter Faden zog sich das Thema durch das Programm, welches bei den Gästen großen Anklang fand.

Vorsitzende Anni Wawra richtete einen besonderen Gruß an Pfarrer Veit Rutkowski. Nach dem ersten gemeinsam gesungenen Lied – Cosima Pender-Schmitt begleitete am Klavier – und einleitenden Worten von Cosima Pender-Schmitt (Geistliche Leiterin) trug Doris Keller das Gedicht „Typisch Weihnachtsfrau“ vor. Diethild Frank brachte die anrührende Geschichte „Das Päckchen“ (Doris Bewernitz) zu Gehör. Die Geschichte handelt von der 84-jährigen Wilma, die Weihnachten nicht mag, da sie auch dann einsam ist und von keinem beschenkt wird. Sie entschließt sich daher ein Weihnachtspäckchen mit einem Brief an sich selbst zu schicken. In dem Brief steht der Satz: „Und merke Dir: Hör auf zu jammern. Wenn keiner da ist, der einem eine Freude macht, muss man das eben selbst tun. Fröhliche Weihnachten!“

Tobias Gröger am Klavier

Zwischen dem Gedicht Gottesbotin, vorgetragen von Cosima Pender-Schmitt, und der Geschichte Ronja, erzählt von Maria Vinci, bereicherte Tobias Gröger mit seinem Klavierspiel die Adventsfeier. Für seine Klavierdarbietungen „Sonate D–Dur“ von Joseph Haydn und „Regentropfen-Prélude“ von Frédéric Chopin erhielt er neben großem Applaus auch lobende Worte. Fürbitten sowie das Lied „Verbirg dich nicht“ rundeten den ersten Teil der Feier ab, bevor Anni Wawra zum Buffet einlud. Gertraud Dieter hatte dies wieder gezaubert.

Dem Klavierstück nach der Pause folgte die Weihnachtsgeschichte „Wundersame Veränderung“. Die nachdenklich machende Geschichte wurde von Gertrud Kopecek vorgetragen. Anni Wawra erzählte die Geschichte „Leuchtzeichen“ mit der Marktfrau Mathilde. Einen besonderen Dank für das „Mitgehen“ und für die wertvolle Zusammenarbeit richtete Anni Wawra an Sibylle Belz, Gertraud Dieter, Sieglinde Dreher, Diethild Frank, Karin Großkinski, Rita Hefner, Doris Keller und Cosima Pender-Schmitt sowie Thomas Frank von der kfd-Vorstandschaft. Ein herzliches Dankeschön ging auch an Doris Wieder und Maria Vinci. Auch Erna Feuerstein, Gerlinde Lohnert, Gertrud Kopecek, Gertrud Ortelt, Elfriede Seubert und Erika Wieder (Besuchsdienst und Kassiererinnen) wurden für ihr Engagement und ihren zuverlässigen Einsatz gedankt. Alle Genannten durften sich über eine Einladung in ein Café freuen. Gedankt wurde auch Anni Wawra selbst, die in Namen der kfd Gemeinschaft einen Blumenstrauß sowie auch eine Einladung in ein Café erhielt.

Sexualmoral verändern

Vor dem Segensspruch durch Pfarrer Veit Rutkowski informierte Ani Wawra über die Aktion „MachtLichtAn“ am 12. Dezember um 18 Uhr. Mit der bundesweiten Aktion fordert die kfd die deutschen Bischöfe auf, Licht in das Dunkel der Missbrauchsfälle zu bringen, verkrustete Machtstrukturen abzuschaffen, unabhängige Missbrauchsbeauftragte einzusetzen und die kirchliche Sexualmoral zu verändern. fase