Ilvesheim

Ilvesheim Für das Gebiet „Nördlich des Kanals/Feudenheimer Straße“ fließen zusätzliche Gelder

Gemeinde erhält vom Land 500 000 Euro Förderung

Die Gemeinde Ilvesheim erhält weitere 500 000 Euro aus dem Städtebauprogramm des Landes für ihre laufende städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Nördlich des Kanals/Feudenheimer Straße“. Die Förderung stammt vom Wirtschaftsministerium in Stuttgart. Das gaben gestern die Landtagsabgeordneten der Regierungskoalition, Julia Philippi (CDU) und Uli Sckerl (Grüne), bekannt.

„Ich freue mich sehr, dass Ilvesheim seine städtebauliche Sanierung und Erneuerung in diesem seit 2011 bestehenden Sanierungsgebiet fortsetzen wird. Es geht um die Modernisierung und Instandsetzung des privaten Gebäudebestandes. Das Land hat seine Finanzhilfen damit deutlich erhöht“, sagte Julia Philippi. „Mit der Städtebauförderung wollen wir die Attraktivität der Wohn- und Arbeitsverhältnisse in diesem Quartier weiter steigern. Die Menschen sollen sich dort wohlfühlen, auch ältere Ortsteile sollen lebenswert bleiben“, sagte Uli Sckerl.

Die Abgeordneten informierten weiter, dass 2018 knapp 250 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln zur städtebaulichen Erneuerung zur Verfügung stehen. Die Mittel dienten auch dem Klimaschutz, da zu den vorrangig geförderten Maßnahmen Energieeinsparungen und die Erneuerung der energetischen Versorgung von Wohnhäusern gehöre. Schließlich sei es ein politisches Ziel der grün-schwarzen Koalition, der Innenentwicklung den Vorzug zu geben, damit wertvolle Flächen geschützt werden können. Elf Projekte werden in diesem Jahr im Rhein-Neckar-Kreis mit einem Gesamtvolumen von 5,81 Mio. Euro gefördert.

Die beiden Abgeordneten wiesen noch auf einen wichtigen zusätzlichen Effekt der Städtebauförderung hin. „Mit jedem Euro, der in die Städtebauförderung fließt, werden öffentliche und private Folgeinvestitionen von mehr als acht Euro angestoßen. Das hat positive Effekte für Mittelstand, Handwerk und Arbeitsplätze“, betonte Julia Philippi. red