Ilvesheim

Ilvesheim Die aktuelle Umgestaltung des Schulgeländes wird um ein Element erweitert / Förderverein spendet dafür 15 000 Euro

Gemeinderat legt für den Forscherhof nach

Archivartikel

Seit August, mit Beginn der Sommerferien, ist die Ilvesheimer Firma Fülbier auf dem Schulhof aktiv. Die Landschafts- und Gartenpfleger gestalten das Außengelände zu einem respektablen Schulhof, der dann auch Forscherhof genannt werden darf. Das hat seinen Preis. Für die erste Bauphase mit der Verwirklichung von vier Modulen schlagen mindestens 272 000 Euro zu Buche.

Es kommen aktuell noch ein paar Euro dazu, nachdem der Ilvesheimer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig einem Nachtrag zugestimmt hat. Der Auftragswert für die zusätzliche Errichtung eines Teilmoduls (Hortus) beläuft sich auf brutto 14 774 Euro. Es kommen noch 15 Prozent Nebenkosten hinzu, wie Bauamtsleiter Pascal Tholé in der Sitzung informierte. 15 000 Euro indessen deckt der Förderverein ab. Seine Spende ist zweckbestimmt für den Bau des Teilmoduls Hortus. Der Förderverein war schon einmal spendabel. Er hat für Hoch- und Zauberbeete einen Zuschuss in Höhe von 8000 Euro zur Verfügung gestellt. Der Technische Ausschuss der Gemeinde hat am 10. Juli dieses Jahres die Arbeiten an die Ilvesheimer Firma übergeben. Laut Bürgermeister Andreas Metz sollen die Arbeiten auf dem Schulgelände Ende Oktober abgeschlossen sein.

Für die Umsetzung der restlichen Module wurden für die Jahre 2023 und folgende weitere 130 000 Euro veranschlagt. Das Planungsbüro und Bildungszentrum für Frei- und Spielraumplanung (Hohenahr) hat die Pläne entworfen. Sie enthalten einen neuen Eingangsbereich mit einem überdachten Fahrradabstellplatz, einen Bereich mit einem kleinen Marktplatz und einer Spielzone, eine kleine Bühne, einen barrierefreien Zugang, ein grünes Klassenzimmer und ganz neu das Modul Hortus.

Dieses war in der Planung mit 55 000 Euro kalkuliert. Es wird aber nur zum Teil verwirklicht, wie Bürgermeister Metz versicherte. Es handelt sich hier um einen Garten mit Sinnesweg. Durch den vorgelagerten Garten soll sich das Kleinklima auch in den Klassenräumen verbessern, versprechen die Planer. Vorgesehen sind laut dem Plan auch Experimentierstationen und Hochbeete sowie Zauberbeete im Garten.