Ilvesheim

Ilvesheim Sozialverband VdK feiert Fasnacht mit buntem Programm

Heiteres Plädoyer für Kombibad

Archivartikel

Wie fast alle Jahre feierte der VdK-Ortsverband Ilvesheim seinen Faschingsnachmittag im Aurelia Sängerheim mit Gesang, Büttenreden, Polonaise und Zeit zum Plaudern. Höhepunkt war der Besuch des Kinderprinzenpaares Max I. von der Partyfactory und Leni I. von der Tanzenden Welle vom Karnevalverein „Insulana“ (KVI) 1951 Ilvesheim.

Mit einem dreifachen kräftigen „Ahoi“ begrüßte die erste Vorsitzende Christa Erbe die Ilvesheimer VdK-Familie sowie Freunde im närrisch geschmückten Sängerheim. Sie legte Wert darauf, dass die „Festordnung“ mit zwölf Richtlinien gelesen und eingehalten wird. Dazu gehörte, dass Schlips und schlechte Laune an der Garderobe abzugeben sind und es verboten ist, mehr zu trinken, als vorrätig ist.

Vor dem heiteren Teil der Veranstaltung richtete Christa Erbe ebenso wie Elke Urbanski, Sozialarbeiterin der Gemeinde Ilvesheim, einige eindringliche Worte an die Anwesenden. Erbe informierte über die neue VdK-Aktion „Pflege macht arm“. Sozialarbeiterin Urbanski verwies darauf, dass auch in Ilvesheim viele bedürftige Mitmenschen leben und Spenden gerne willkommen sind.

Wolfgang Nagel begeistert

Als Stimmungsmacher beim Gesang und später auch in der Bütt erwies sich Wolfgang Nagel. Er animierte die VdK-Familie zum Mitsingen mit dem Lied die „VdK-Fasenacht ist da“ und stimmte auf den närrischen Teil ein. Als Erste stieg VdK-Vorstandsmitglied Ursula Knapp in die Bütt. Als „Pechvogel“ schilderte sie, was ihr im Krankenhaus so alles passiert ist. Durch Missverständnisse sei allerhand wegoperiert worden, was sie noch hätte gebrauchen können. Für ihren Beitrag erhielt Ursula Knapp ein dreifaches Ahoi.

Jeder Gast, der wollte, durfte in die Bütt steigen. So trugen auch Ruth Feuerstein mit dem humorvollen Beitrag „Schweinekrankheit“ und später Gerda Klenert mit Witzen zu einem fröhlichen VdK-Faschingsnachmittag bei. Zwischen den Beiträgen kamen auch der Gesang und Schunkelrunden nicht zu kurz. So sorgte das „Pups Lied“ mit Ursula Knapp und Wolfgang Nagel für heitere Stimmung bei den Gästen.

Wolfgang Nagel wusste auch als „Ein kronker Pälzer“ humorvoll zu unterhalten. Er amüsierte mit seinem Geplauder vom „Rentnerwohnzimmer“ (das Wartezimmer beim Doktor), wo immer etwas los ist und von seinem Arztbesuch. Auch das Ilvesheimer Kinderprinzenpaar Max I. und Leni I. schaute mit einer Abordnung und den beiden Tanzmariechen vorbei. Das Prinzenpaar verkündete sein Motto und machte die VdK-Vorsitzende Christa Erbe durch das Überreichen des Kampagneordens zu einem „ordentlichen“ Menschen. Tolle Leistungen zeigten die beiden KVI-Tanzmariechen Celina Bauer und Lynn Zimmermann.

Als „Ilwese-Blättel“ ging Ingrid Gudat in die Bütt und gab ihre Gedanken beim Zeitungslesen preis. Sie sprach sich unter anderem für das Kombibad aus und ließ wissen: „Ein Bad ist auch für die Senioren wichtig, denn das erhält die Gesundheit erst richtig.“ Aufmerksam lauschten die Besucher auch den Gedichten (Die Schöpfung und Müllentsorgung) des Pfälzer Mundartdichters Paul Tremmel, vorgetragen ebenfalls von Ingrid Gudat.

Vor dem offiziellen Ende des närrischen und lustigen Faschingsnachmittags, dessen Programm mit eigenen Kräften bestritten wurde, dankte Christa Erbe allen Helfern und dem Küchenteam um Inge Riehm. Den Schlusspunkt der Veranstaltung setzte Ursula Knapp mit dem Gedicht „Kirchenlatein oder dominus vobiscum“.

Info: Fotostrecke unter: morgenweb.de/ilvesheim