Ilvesheim

Ilvesheim CDU kann nur wenige Bürger zur „Tour de Flur“ begrüßen

Hohen Lärmpegel kritisiert

Archivartikel

Zur „Tour de Flur“, einer thematischen Radtour durch Ilvesheim, hatte der CDU-Gemeindeverband Ilvesheim mit Ausklang auf der alla hopp!-Anlage eingeladen. Bereits am Treffpunkt am Chécy-Platz hatte man allerdings wegen der extremen Temperaturen beschlossen, die eigentlich mobile Veranstaltung direkt in die „alla hopp!“-Anlage zu verlegen. Wohl ebenfalls den Temperaturen geschuldet, konnte stellvertretender CDU-Vorsitzender Dominik Dieter nur wenige an den aktuellen Themen Ilvesheims interessierte Bürger begrüßen. Diese allerdings hatten einen bunten Reigen an detaillierten Fragen mitgebracht, die es für die Gemeinderäte Katharina Kohlbrenner, Ralf Kohl und Dominik Dieter zu beantworten galt.

Im Schatten der Bäume

Im Schatten der alten Bäume, mit selbst gemachter Limonade und kühlen Melonenschnitten versorgt, wurde diskutiert. Zuerst stand die alla hopp!-Anlage selbst im Focus. Eine Anwohnerin berichtete von den zahlreichen Abenden, an denen es sehr laut sei. Anrufe bei der Polizei brächten nur wenig Erfolg. Eine weitere Frage galt dem Neubau der ICE- Trasse. Hierzu gab es allerdings noch keine Neuigkeiten, noch sei die geplante Strecke nicht bekannt. Von der Bahn ging es direkt über in die Luft. Neben Fluglärm am Tag und in der Nacht, wurde auch der „unvorschriftsmäßige Überflug“ bestimmter Wohnbebauungen zur Sprache gebracht. Hierzu gibt es eine Petition einer Bürgerinitiative, auch haben sich die umliegenden Gemeinden im Verbund zusammengetan, um gemeinsam mehr zu erreichen.

Der in der Feudenheimer Straße neu gestaltete Fahrradschutzstreifen wurden angesprochen. Viele Verkehrsteilnehmer seien hier unsicher. Eine Lösung hierzu sei schwierig, wussten die Gemeinderäte zu berichten, da die Straße schlichtweg nicht breit genug sei, einen reinen Radweg anzulegen. Schilder, die teilweise unverständlich seien, wurden kritisiert.

Auf die Frage nach dem Fahrradschnellweg konnten die Gemeinderäte vorerst nur berichten, dass er auf jeden Fall nördlich des Kanals laufen und auch über die neue Neckarbrücke führen wird. Die genaue innerörtliche Route muss noch mit dem Regierungspräsidium diskutiert werden, Baubeginn soll 2022 sein.

Die Neugestaltung des Schulhofs, die an und für sich ungünstige, aber nicht änderbare Situation des Fußgängerwegs und des Radwegs auf der Neckarbrücke nach Seckenheim wurden ebenso angeregt diskutiert und erklärt wie die Pläne für die Neugestaltung der beiden Friedhöfe. Diese werden demnächst auf den Friedhöfen ausgehängt, so dass die Bürger einsehen können, was geplant sei, klärte Ralf Kohl auf. Katharina Kohlbrenner ging noch auf die künftig erhoffte kommunale politische Jugendbeteiligung ein. moko