Ilvesheim

Ilvesheim Anlässlich ihres 150-jährigen Standortjubiläums lud die Schloss-Schule zu Kaffee und Kuchen im Park ein

Im Schatten der Bäume die Picknickdecken ausgelegt

Archivartikel

Bunte Luftballons weisen am warmen Frühlingssonntag den Weg in die Ilvesheimer Schloss-Schule. Denn dort findet bei strahlendem Sonnenschein ein Picknick im Park statt. „Wir wollen heute allen die Möglichkeit bieten mal reinzukommen“, erklärt Schuldirektorin Stephanie Liebers. Obwohl das erste Picknick vor zwei Jahren sprichwörtlich ins Wasser gefallen war, und im vergangenen Jahr nicht besonders gut angenommen wurde, gibt die Schule nicht auf. „Dieses Jahr zeigen wir mehr Präsenz und hoffen, dass deshalb auch mehr Leute zu uns kommen“, meint Liebers.

Das gemeinsame Picknick ist eine eingebettete Veranstaltung in das 150-jährige Standortjubiläum der Schule. In der vergangenen Woche fand eine Führung durch das Schloss statt, welche sehr gut besucht war. Außerdem findet wie jedes Jahr auch das Sommerfest wieder statt und die Schule nimmt am Tag des Denkmals teil. Bei den vielen Aktionen wolle man schauen, was gut ankommt und daraus ein Ritual entwickeln, so die Direktorin. Sie setzt alles daran, die Schule noch ein bisschen weiter in den Ort zu integrieren.

Abwechslungsreicher Tag

Beim Park-Picknick stand den Gästen auf jeden Fall ein abwechslungsreicher Nachmittag bevor. Gegen eine kleine Spende für den neuen Jugendraum gab es Kaffee und Kuchen, die Kinder konnten die Spielflächen nutzen, mit Traktoren oder Bällen spielen, während Eltern ein gemütliches und entschleunigtes Beisammensein genossen. Das Essen stellte der Elternbeirat, und wenn von der vollen Kuchentheke nicht alles weggenascht wurde, wanderten die Reste in die Gefriertruhe. Dort werden sie für die Siegerehrung des kommenden Sportfestes aufgehoben. Den ganzen Nachmittag über fanden Eltern, Kollegen oder Nachbarn ihren Weg auf die Grünfläche. Auch der Ilvesheimer Bürgermeister Andreas Metz schaute mit seiner Familie in der Schloss-Schule vorbei und suchte sich ein schattiges Plätzchen im Grünen. „Was ein traumhaftes Wetter“, freute sich eine Mutter. Vor allem über noch unbekannte Ilvesheimer Gesichter freute sich die Direktorin. Für sie bedeutete das, dass sich die Mühen und die Präsenz lohnten.

Mit Aktionen wie diesen wolle sie zeigen, dass die Schule eigentlich nur einseitig geschlossen sei. Den Schülern wolle man hier einen sicheren Ort bieten, aber Gäste seien immer herzlich willkommen.