Ilvesheim

Ilvesheim Günter Tschitschke und Dieter G. Bühler geehrt / Ausscheidende Räte gewürdigt

„In fünf Jahren viel bewegt“

Archivartikel

Am Donnerstagabend wurde in Ilvesheim der neu gewählte Gemeinderat verpflichtet. In der Sitzung hieß dies auch, Abschied zu nehmen von Räten, die nicht mehr zur Wahl antraten oder beim Urnengang am 26. Mai nicht die notwendige Stimmenzahl erreicht haben. Zudem wurden zwei Ehrungen nachgeholt.

Dieter Gustav Bühler (SPD) „hat zehn Jahre in der Gemeinde gedient“, hob Bürgermeister Andreas Metz hervor. Er habe sich nicht nur im Gemeinderat, sondern auch bei der Feuerwehr und der Spielvereinigung engagiert, betonte das Ortsoberhaupt. Für den erneuten Einzug habe es aber für Dieter G. Bühler leider nicht mehr gereicht, bedauerte der Bürgermeister. Erneut drin ist Günter Tschitschke (Freie Wähler). Er erhielt für sein 20. Jubiläum im Kommunalparlament eine Stele nebst den wertschätzenden Worten.

Ein Trio aus der Fraktion der Freien Wähler trat aus beruflichen Gründen, respektive wegen des Alters nicht mehr zur Wahl an. Verena Hepp wird sich beruflich neu orientieren, Dennis Rauhöft investiert viel Zeit in sein Studium und Senior Alfred Reiser beendete aus Altersgründen seine Ratskarriere. Dieter Werner Bühler, Philipp Kaltschmitt (beide SPD) und Dominik Dieter (CDU) hatten den erneuten Sprung in den Gemeinderat nicht mehr geschafft. Ihnen allen galt der Dank des Gemeindechefs sowie der einzelnen Fraktionssprecher. Dabei wurde auch die Hoffnung ausgesprochen, dass der eine oder andere in fünf Jahren wieder antritt.

Viel Nerven gekostet

In solch einer Zeitspanne kann viel geleistet werden, blickte Metz auf die vergangenen fünf Jahre, in denen die nicht mehr als auch die wiedergewählten Kommunalpolitiker einiges bewegt hätten. Das Ortsoberhaupt erinnerte an das Radverkehrskonzept, an die Feudenheimer Straße, an die 1250-Jahrfeier, an den Neubau des Regine-Kaufmann-Hauses, an das Kombibad, an das Schulgebäude, den Forscherhof oder die Einführung der Doppik. Ab 2015 wurde mit der Unterbringung von Flüchtlingen eine besondere Aufgabe gelöst. „Aktuell sind 135 Personen dezentral untergebracht“, so Metz hierzu. „Viel Arbeit und manche Nerven kosteten drei Bürgerentscheide“, blickte Metz auf nicht nur angenehme Zeiten zurück. Als Höhepunkt nannte er den Baubeginn für die L 597 mit Neckarbrücke. neu