Ilvesheim

Ilvesheim 13 junge Bürger starteten am Mittwoch nach Chécy

Jugendliche treffen sich

Archivartikel

Große Vorfreude und etwas Aufregung herrschte bei den 13 Jugendlichen (elf Jungs und zwei Mädchen) im Alter von zehn bis 14 Jahren vor der Abfahrt zur über 600 Kilometer entfernten Partnergemeinde Chécy in Frankreich. In den 25 Jahren Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden hat sich viel getan und es wurden zahlreiche Freundschaften geknüpft. Unter dem Motto „Jugendfreizeit nach Chécy“ vom 30. Oktober bis 3. November findet erstmals eine Jugendbegegnung in Chécy statt, die weder ein Schüleraustausch ist noch von einem Verein oder der Musikschule organisiert wurde. Für die Organisation bzw. das Programm der Jugendbegegnung und für die Unterbringung der Jugendlichen zeichnet sich auf der französischen Seite Claudine Grobol verantwortlich.

Los ging es gestern um 9.30 Uhr mit zwei Kleinbussen. Treffpunkt und Abfahrtsort war das JUZ Ilvesheim. Für die Fahrt zur Partnergemeinde wurden circa acht Stunden veranschlagt. Untergebracht sind die Ilvesheimer Jugendlichen bei französischen Gastfamilien mit Jugendlichen. Betreut werden die Jugendlichen bei der Reise von Christian Hölzing und Lena Keil (Sozialarbeiter im JUZ) und Dean Dehoff. Das Programm ist so gestaltet, dass neben Besichtigungen und Führungen auch Spaß und Freizeit nicht zu kurz kommen. Auf dem Programm stehen ein Tagesausflug nach Paris, eine Chécy-Erkundungstour, Fußball sowie eine Zusammenkunft mit Vertretern der Gemeinde mit anschließendem Picknick. Besonders auf den Tagesausflug nach Paris freuen sich alle Jugendlichen.

Raphael freut sich neben dem Besuch in Paris besonders auf die Begegnung mit Jugendlichen vom Fußballverein aus Chécy. Geplant ist ein gemeinsames Training. Nicht alle mitreisenden Jugendlichen sprechen Französisch. Christian Hölzing: „Die französischen Sprachkenntnisse reichen bei den Jugendlichen von nur minimalen Vorkenntnissen bis zu Schulfranzösisch und Französisch als Muttersprache“. „Chécy-Reisende“, die über wenig französische Sprachkenntnisse verfügen, sahen möglichen Sprachschwierigkeiten sehr gelassen entgegen. „Wir haben unser Smartphone und lassen den Satz einfach übersetzen oder wir benutzen den Diktionär, ließen sie wissen“. Finanziell unterstützt die Gemeinde die Jugendbegegnung. fase