Ilvesheim

Ilvesheim Protestanten wählen neue Vertreter / Stimmabgabe unter anderem in der Kindertagesstätte Sonnenburg zu regulären Öffnungszeiten

Kandidaten für Kirchengemeinderat stellen sich vor

Archivartikel

Im Anschluss an den Gottesdienst am vergangenen Sonntag hat die evangelische Kirchengemeinde Ilvesheim eine Gemeindeversammlung im evangelischen Gemeindehaus abgehalten. Auf der Tagesordnung stand die Vorstellung der Kandidaten für die Kirchengemeinderatswahl am ersten Adventssonntag. Acht Personen bewerben sich insgesamt auf die acht Plätze für das Leitungsamt in der Kirchengemeinde Ilvesheim.

Pfarrerin Anna Paola Bier begrüßte die Anwesenden. „Ich freue mich darüber, dass sich die Kandidaten Zeit genommen haben, um sich persönlich vorzustellen und um sich den Fragen der Gläubigen zu stellen“, sagte sie. Der Vorsitzende der Gemeindeversammlung, Ernst Edinger, erläuterte die vielfältigen Aufgaben des Gremiums.

Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Erhaltung von Gebäuden und deren Einrichtungen, die ökumenische Zusammenarbeit, Besuchsdienste, das Gemeindefest und die Mitarbeit im Gottesdienst. „Eine Amtszeit dauert sechs Jahre. Sechs der acht Kandidaten sind bisher schon Mitglieder des Kirchengemeinderates“, sagte er.

Er übergab dann das Wort zur Vorstellung an Gerda Bitsch, die bereits seit 18 Jahren im Kirchengemeinderat tätig ist. Ulrike Bauder ist seit 2011 Kirchenälteste. Seit 2013 ist Melanie Brunnett mit dabei. Christiane Triller wurde 2016 in den Kirchengemeinderat „zugewählt“. Gebhard Keuffel ist seit 2017 Kirchenältester. Seine Mitarbeit im Kirchengemeinderat hat er bisher keine Sekunde bereut. Über langjährige Erfahrung verfügt auch David Kühn, der seit 2006 dem Kirchengemeinderat angehört.

Neu zur Wahl stellt sich Ruth Knester. Sie kennt die kirchlichen Strukturen durch ihre Tätigkeit gut und möchte ihre Fähigkeiten einsetzen. Thomas Orth kandidiert auch erstmals für den Kirchengemeinderat. Er ist Prädikant im Kirchenbezirk und engagiert sich beim Kindergottesdienst.

Edinger informierte darüber, dass sowohl Margarete Kaibel als auch Marion Buchbach-Kliebisch nach 24 Jahren im Amt als Kirchenälteste den „Jüngeren“ Platz machen. Bernd Bischer stelle sich aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl. Edinger sagte dazu: „Alle drei sind der Kirchengemeinde nicht verloren gegangen und sie stehen weiterhin mit Rat und Tat zur Verfügung“.

Mehr als 2000 Briefe versandt

Im Anschluss informierte der Wahlausschussvorsitzende Bernd Bischer über den Ablauf der Wahl. Insgesamt wurden mehr als 2260 Wahlbriefe versandt.

Die Stimmabgabe ist an verschiedenen Orten möglich: zum einen in der Kindertagesstätte Sonnenburg zu deren Öffnungszeiten (also nicht am Samstag und Sonntag), zum anderen in der Lutherkirche selbst. Dort steht eine Urne, allerdings ist die Stimmabgabe auch hier nur zu den Öffnungszeiten möglich. Zudem kann der Zettel mit der Stimme bis Sonntag, 1. Dezember, 12 Uhr, im Briefkasten beim Pfarramt eingeworfen werden. fase