Ilvesheim

Ilvesheim Umgestaltung des Schulgeländes Thema im Technischen Ausschuss

Klettergarten für die Schüler

Können sich die Schüler der Ilvesheimer Friedrich-Ebert-Schule schon bald in einem Seilklettergarten, einem Felsenmeer und auf einer Stehwippe austoben, um sich anschließend in einer Piazzetta, einem kleinen überdachten Platz, auszuruhen? Können die Kleinen zusätzlich in einem grünen Klassenzimmer die Natur beobachten, erforschen und entdecken? Die Pläne für die Umgestaltung des Außengeländes beinhalten viele Vorschläge. Am heutigen Mittwoch, 13. Juni, wird der Technische Ausschuss in den Vorentwurf des Planungsbüros und Bildungszentrums für Frei- und Spielraumplanung eingeweiht.

Das Planwerk beinhaltet sieben Module, die teilweise zeitversetzt realisiert werden können. Finden die Ausarbeitungen das Plazet von TA und später des Gemeinderats, dann könnte im nächsten Jahr das Außengelände gestaltet werden. Die Grundschule wird damit um eine Attraktion reicher. Bekanntlich wurde vor knapp zwei Jahren das neue Schulhaus 2 der Friedrich-Ebert-Schule seiner Bestimmung übergeben. Das Neubaugebiet Mahrgrund bescherte der Gemeinde einen großen Zuwachs an jungen Familien mit Kindern, weshalb ein neues Schulhaus gebaut wurde. 111 Kinder wurden zur Einweihung eingeschult. Im Februar 2013 hatte der Gemeinderat die Investition in Höhe von 3,3 Millionen Euro beschlossen.

Weitere Themen

Aufgrund der intensiven Nutzung des Schulgebäudes wurde offenkundig, dass die derzeitig befestigten Flächen auf dem Gelände nicht ausreichend sind. Deshalb entschied sich der Rat, die Freifläche überplanen zu lassen. Thema im Technischen Ausschuss ist auch der Umbau eines ehemaligen Trafohauses auf dem Grundstück Im Mahrgrund 1 und 1a zu privaten Wohnzwecken. Die Verwaltung begrüßt die vorgelegte Planung, die sich gut in dieses Quartier mit den bestehenden Neubauten einfüge. Im Gässel 8 beabsichtigen Bauherren die Aufstockung eines Nebengebäudes für Wohnzwecke. Die Verwaltung rät zur Zustimmung des Bauantrags.

Dem TA wird ferner eine Verordnung des Regierungspräsidiums Karlsruhe vorgelegt. Es geht dabei um die Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung (FFH-Gebiete). Aus der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) ergibt sich für das Land Baden-Württemberg die Pflicht zum Aufbau und Schutz des ökologischen Netzes Natura 2000. Die Kommune kann ihre Stellungnahme abgeben.