Ilvesheim

Ilvesheim Ortsvereinsvorsitzender Simon Schubert (Platz 3) und Dieter G. Bühler (Platz 5) erläutern das Wahlprogramm der SPD

„Mit uns kein Bädersterben“

Archivartikel

Der Bau des Kombibads nimmt bei der SPD einen hohen Stellenwert ein. Das heben der Ortsvereinsvorsitzende Simon Schubert (Platz 3 auf der Kandidatenliste) und Gemeinderat Dieter G. Bühler (Platz 5) im Gespräch mit dem „MM“ hervor. Im Folgenden gehen wir auf die Themen und Positionen der Sozialdemokraten ein.

Kombibad: „Die SPD steht weiter zur Entscheidung zum Bau eines Kombibads und damit für einen ganzjährigen Badebetrieb in Ilvesheim“, stellt Dieter Bühler unmissverständlich klar. Und Simon Schubert ergänzt: „Mit uns gibt es kein Bädersterben“. Beide betonen, dass sich der Gemeinderat mehrheitlich für das Projekt ausgesprochen habe. Bei einem Bürgerentscheid hätten zwei Drittel der Wähler den Beschluss bestätigt. Die Finanzierung sei durch Rücklagen und günstige Kredite gesichert, argumentieren die Sozialdemokraten. „Der Neubau senkt zudem die Betriebskosten“, so Schubert. In zwei Bauabschnitten soll das Kombibad entstehen, führt Bühler aus. Zuerst sei das Hallenbad dran (10,5 Millionen Euro), danach das Freibad (3,1 Millionen Euro). „Wir wollen, dass unsere Kinder in Ilvesheim schwimmen lernen können. Auch die Schwimmer sollen weiterhin ganzjährig ein Bad besuchen können“, spricht sich der vierfache Vater Dieter Bühler für die Einrichtung aus.

Kinder: „Wir unterstützen die Landes SPD, die die Gebühren für die Kinderbetreuung abschaffen will“, hofft Jungvater Simon Schubert auf eine erfolgreiche Initiative. Unabhängig vom Ausgang dieser Intention setze sich die SPD für möglichst tragbare Kindergartengebühren in der Gemeinde ein, führt Schubert aus. Ein Ziel der SPD seien aber auch sichere Schul- und Radwege innerhalb der Gemeinde und zu weiterführenden Schulen, lässt Bühler ein weiteres Thema nicht unerwähnt. Hierzu zähle auch der Bau eines hochwassersicheren Radwegs nach Ladenburg. Die Qualität der Betreuung soll, so Schubert, mindestens gehalten, wenn möglich sogar verbessert werden. Die Bedürfnisse der Jugendlichen seien der SPD ein zentrales Anliegen, stellt sich Bühler hinter einen Treffpunkt auf der alla hopp!-Anlage auch nach 21 Uhr.

Natur und Umwelt: Dieter Bühler schickt voraus, dass man für die Natur nur eintreten könne, wenn man sie kenne. Das wiederum bedeutet für seine Partei, die Zugangsverbote zu lockern. Die gewünschte Belebung am und der Zugang zum Neckar soll dabei im Einklang mit der Natur geschehen, ergänzt Simon Schubert. Ein Anliegen der Sozialdemokraten sei auch der Ausbau von Blühwiesen für Insekten und Bienen, so Dieter G. Bühler. In diesen Bereich falle auch die kontinuierliche Pflege des Baumlehrpfads in Nachbarschaft zum Weiher Mahrhöhe, den die SPD mit Spenden ermöglichte, erinnert Bühler. Zur Entlastung der Umwelt will die SPD zudem das Angebot des ÖPNV weiter verbessern.

Ehrenamt und Vereine: Die SPD würdigt die Vereine als „Motor und Zusammenhalt unserer Gemeinschaft“. Deshalb sollen sie, so Bühler, finanziell und ideell unterstützt werden. Kunst und Kultur sollen weiter gefördert werden, ebenso wie das Ehrenamt, auch bei der Integration, ergänzt Simon Schubert.