Ilvesheim

Ilvesheim Außengelände der Friedrich-Ebert-Schule: Gemeinderat diskutiert über Umgestaltung und stimmt für die Leistungsphase III

Nächster Schritt in Richtung Forscherhof

Archivartikel

Das Außengelände der Friedrich-Ebert-Schule Ilvesheim soll, wie berichtet, umgestaltet werden. Der Gemeinderat Ilvesheim hat jetzt einen weiteren Schritt genehmigt und das Planungsbüro und Bildungszentrum für Frei- und Spielraumplanung (Hohenahr) mit der Leistungsphase III einstimmig beauftragt.

Grundlage der Weiterbeauftragung ist jedoch ein Vorentwurf, den die Verwaltung im Auftrag des Gemeinderats reduziert hat. So haben sich Einsparungen in Höhe von 55 000 Euro ergeben. Dadurch ist die Investitionssumme von 477 000 Euro auf 422 000 gesunken. Im Beschluss sind die Reduzierungen festgeschrieben, ebenso wie das Vorgehen. Danach soll die Planung derart angelegt werden, dass die Bauausführung auch über mehrere Jahre gestreckt und modular umgesetzt werden kann.

Der Eingangsbereich als ein zentrales Gestaltungselement sowie der barrierefreie Zugang sollen indessen in der ersten Umsetzungsphase berücksichtigt werden. Bürgermeister Andreas Metz äußerte die Hoffnung nach der Weiterbeauftragung im Sommer 2019 die ersten Tätigkeiten im Schulhof unternehmen zu können. Und dies trotz angespannter Haushaltssituation, führte das Ortsoberhaupt aus. Dieter G. Bühler (SPD) zeigte sich vom pädagogischen Konzept angetan. Günter Tschitschke (Freie Wähler) befand, dass der Leistungsphase III zustimmen könne. Katharina Kohlbrenner (CDU) stimmte auch zu, weil es um die Leistungsphase III ging. Danach, so Kohlbrenner, sollte der Rat festlegen, in welcher Reihenfolge vorgegangen werde. Und man sollte entscheiden, ob „wir einsparen“, ergänzte Günter Tschitschke. Sarah Nick-Toma (Grüne) bewertete es positiv, dass man nicht so viel über dem ehemaligen Ansatz sei. 300 000 Euro waren geplant, bei 422 000 sei man angekommen. Wobei man aber die baurechtlich erforderliche Rampe in Höhe von 80 000 Euro noch abziehen müsse, führte die Grünen-Rätin aus.

Sieben Baubereiche

Das beauftragte Planungsbüro aus Hohenahr hat seinen Entwurf im Juni dieses Jahres in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung präsentiert. Er beinhaltet sieben Baubereiche, die sich auf einer Fläche von 6350 Quadratmetern erstrecken. Die Kosten belaufen sich auf 367 700 Euro. Hinzu kommt das Honorar in Höhe von 55 000 Euro.

Für den sogenannten Forscherhof sind verschiedene Lern- und Spielzonen geplant. Ein neuer Fahrradabstellplatz soll entstehen, ebenso wie grüne Klassenzimmer. Berücksichtigt sind ferner Seilkletterelemente, ein Garten mit Sinnesweg, Experimentierstationen, Hochbeete, eine kleine Bühne oder Ballspielflächen.