Ilvesheim

Ilvesheim Technischer Ausschuss stimmt für Variante aus Metall

Neue Treppe aus Stahl kommt – SPD dagegen

Archivartikel

Stahl oder Beton? Vor dieser Wahl standen die Mitglieder des Technischen Ausschusses (TA) des Ilvesheimer Gemeinderats bei ihrer Sitzung am Mittwochabend. Konkret ging es um eine neue Treppe in der Fortsetzung der Dammstraße. Sie soll nun als Stahlkonstruktion neu gebaut werden. Mehrheitlich stimmte das Gremium für die Variante aus Metall und folgte damit dem Vorschlag der Verwaltung. Zudem soll es eine sogenannte Schiebehilfe für Fahrräder und Kinderwagen geben.

Die SPD sprach sich bei der Sitzung gegen die Stahlkonstruktion aus und stimmte gegen den Vorschlag der Verwaltung. „Ich halte eine massive Ausführung für die bessere Lösung“, sagte der Sozialdemokrat Rolf Sauer. Ein Grund sei das subjektive Sicherheitsgefühl. „Gerade bei Glatteis ist die gefühlte Sicherheit bei einer Stahltreppe nicht besser als bei einer Betontreppe“, sagte der Fraktionsvorsitzende.

Die Verwaltung sieht das anders. Durch Löcher in den Treppenstufen könne das Wasser besser abfließen. Die Gefahr von Glatteis sei deshalb geringer. Zudem sei die Stahlkonstruktion mit etwas mehr als 23 000 Euro rund 7000 Euro günstiger als die Variante aus Beton.

Weniger Eingriffe

Darüber hinaus seien die Eingriffe in die Struktur des Damms geringer, weil nur an wenigen Stellen eine Verankerung gemacht werden müsse. Überdies hätte man durch die Metallkonstruktion einen etwas flacheren Winkel erreicht, was das Hinaufschieben von Fahrrädern oder Kinderwagen erleichtere.

Ralf Kohl von der CDU sieht die Vorteile einer Treppe aus Stahl vor allem in der Pflege. „Reparaturkosten sind da deutlich geringer“, sagte er. Die Angst, dass sich unter einer Metalltreppe deutlich mehr Müll sammeln könnte, hat er nicht. tge