Ilvesheim

Ilvesheim CDU und SPD stellen Antrag zur Wiederherstellung des Aufgangs / Rat spricht über höhere Gebühren bei Schülerbetreuung

Neuer Weg auf den Damm?

Archivartikel

Die Rampe von der Dammstraße zum Dammweg wurde von der Verwaltung gesperrt, weil der Weg nicht mehr verkehrssicher war. Aufgrund des fehlenden Unterbaus hatte sich der Weg immer weiter gesenkt, so dass ein starkes, seitliches Gefälle entstand. Weil trotz Sperrung der Weg weiter genutzt wurde, wurde er aus Sicherheitsgründen entfernt. CDU und SPD fordern in einem gemeinsamen Antrag, den Dammaufweg wieder herzustellen. Die Verwaltung legt am Donnerstag, 26. September, dem Gemeinderat Lösungen vor. Drei befassen sich mit Varianten vor Ort – zwischen wenigen Tausend Euro, bis 15 000 Euro und bis zu 110 000 Euro – und eine schlägt vor, das Gartengässel zur bestehenden Rampe bei der Ringstraße zu ertüchtigen. Kosten hierfür: 35 000 Euro.

Der Lärmaktionsplan, der jüngst im Technischen Ausschuss Thema war, wird dem Gemeinderat vorgestellt. Das Gremium soll dem Entwurf der dritten Stufe zustimmen und den Weg für die Offenlage freimachen. Der Plan enthält Empfehlungen eines Fachbüros für Tempo 30 Zonen in verschiedenen Straßen der Kommune.

Bürgertag im Rathaus

Aktuell wird das Außengelände der Friedrich-Ebert-Schule umgestaltet. In den Pausen sollen Schüler künftig einen Forscherhof nutzen dürfen. Hierfür investiert die Gemeinde eine hohe Summe. Im ersten Bauabschnitt sind es knapp 270 000 Euro. Weitere Module sollen folgen. Das Teilmodul Hortus soll aber vorgezogen werden. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 15 000 Euro. Just diese Summe stellt der Förderverein FES zur Verfügung. Die Verwaltung empfiehlt, dem Nachtrag zuzustimmen. Gebührenerhöhungen für die Betreuung von Kindern an der Friedrich-Ebert-Schule außerhalb der Unterrichtszeiten (Kernzeitbetreuung) sind ebenso ein Thema.

Bürger sollen informiert werden. Die Verwaltung schlägt vor, am Freitag, 15. November, im Rathaus die verschiedensten Themen in der Zeit von 18 bis 21 Uhr vorzustellen. In Büros werden Mitarbeiter aktuelle Projekte präsentieren, einige Themen werden an Stellwänden verdeutlicht. Im Sitzungssaal können Vorträge stattfinden, stellt sich die Verwaltung vor.

Beim Bürgertag/Einwohnerversammlung drängen sich die folgenden aktuellen Themen auf: Friedhöfe, Radschnellweg und Neubau der L 557, Umgestaltung des Schulhofs zum Forscherhof, Ratsinformationssystem und Neuerungen im Amtsblatt, Bäume und Spielplätze sowie das Projekt Kombibad. Apropos: Am Donnerstag informiert die Verwaltung das Kommunalparlament auch über den Sachstand und das weitere Vorgehen des Kombibads. Nach bisherigen Planungskosten in Höhe von 640 000 Euro hat die Gemeinde einen Bauantrag beim Landratsamt eingereicht.

In einem ersten Bauabschnitt (10,5 Millionen Euro) soll ein Hallenbad entstehen. Die Finanzierung ist im Haushalt 2019 berücksichtigt und von der Kommunalaufsicht genehmigt. Fünf Millionen Euro kommen von der Rücklage der Gemeinde, weitere fünf Millionen Euro werden geliehen. Kommunalkredite sind zurzeit für 0 Prozent Zinsen bei 30 Jahren Laufzeit erhältlich, informiert die Verwaltung. Aktuell hat der Bürgerentscheid vom 13. Dezember 2015, bei dem sich eine Mehrheit für das Kombibad aussprach, weiterhin Gültigkeit. Bürger dürfen in der Sitzung auch Fragen stellen, Gemeinderäte Anfragen.