Ilvesheim

Ilvesheim Verwaltung hat den Parkplatz am Freibad untersuchen lassen / Fachmann referiert im Technischen Ausschuss

„Planung und Ausführung waren korrekt“

„Der Platz wurde korrekt gebaut, aber der Untergrund ist schwierig“. Ilvesheims Bürgermeister Andreas Metz fasste Untersuchungsergebnisse bezüglich der Parkfläche vor dem Freibad zusammen. Hier hatten sich zu Regenzeiten größere Pfützen gebildet und zu Trockenperioden eine Staubwüste entwickelt. Mit einem Antrag wollten die Freien Wähler dem Übel im wahrsten Sinne des Wortes auf den Grund gehen. Die Freien Wähler hatten gefordert, dass „die Parkplätze beim Festplatz in einen dauerhaft ordnungsgemäßen und nutzbaren Zustand versetzt“ werden sollten.

Das Ansinnen fand die Zustimmung aller Gemeinderäte, weshalb die Verwaltung eine Bodenuntersuchung in Auftrag gab. Darüber berichtete jetzt Dipl.-Ing. Alexander Jost (IGB-Ingenieure) in der Sitzung des Technischen Ausschusses. Dabei war die Rede davon, dass die Lehmschicht, die das Absickern des Wassers bremst, in einer Tiefe zwischen 0,80 Meter und 1,20 Meter vorkomme. Hätte man, so Jost, das gesamte Areal bis zu einer Tiefe von 1,20 Metern ausgehoben und mit anderem Material aufgefüllt, wären die Kosten explosionsartig gestiegen. „Da wären wir in einer ganz anderen Dimension gewesen“, ergänzte Bauamtsleiter Pascal Tholé.

Günter Tschitschke (Freie Wähler) wollte wissen, ob die Planung und Ausführung korrekt waren, was der Fachplaner mit einem Ja beantwortete. Geburtstagskind Ralf Kohl (CDU) zeigte sich auch erleichtert, dass alles korrekt ausgeführt wurde. Ein Mehr, so Kohl, wäre finanzielles Harakiri geworden. Michael Haug (Grüne) und Dieter G. Bühler (SPD) rieten ebenso wie ihre Vorredner von weiteren Bautätigkeiten ab. Zumal die Verwaltung mit einigen Maßnahmen für Verbesserung gesorgt hat. So wird Auffüllmaterial aufgebracht und gewalzt. Dies reduziert die Fahrspuren. Zudem wird Oberflächenwasser in Baumgruben abgeleitet. Bei extrem trockener Wetterlage wird bewässert. Mitarbeiter des Bauhofs, die wegen der alla-hopp!-Anlage sowieso täglich vor Ort sind, führen die Arbeiten aus. neu