Ilvesheim

Ilvesheim Knapp 300 Stände beim Flohmarkt der SPD auf dem Festplatz

Schnäppchenjäger schon früh auf der Pirsch

Archivartikel

In tiefster kühler Nachtschwärze – die Morgendämmerung war noch Stunden entfernt – wurden auf dem Festplatz von Ilvesheim die ersten Verkaufsstände beim SPD-Flohmarkt aufgebaut. Schnäppchenjäger erschienen umgehend und machten sich mit Stirn- oder Taschenlampen auf die Suche nach den Raritäten. Mit dem Tageslicht wuchs die Besucherzahl und füllte die Gänge zwischen den Ständen. Wer über einen Flohmarkt schlendert, bringt in der Regel viel Zeit mit, was das kunterbunt gemischte Angebot vor, hinter, unter und vor allem auf den Verkaufstischen selbst auch schlichtweg einfordert, gilt es doch, zwischen all dem Krempel, das „ultimative Teil“ zu erspähen. Eine Vielzahl an Empfindungen wie Erwartung, Vorfreude und Aufregung verleiht dem Ganzen eine ureigene Atmosphäre.

Knapp 300 Stände galt es nach Schnäppchen abzusuchen, die sich für jeden in anderer Form darstellten. So fanden sich zwischen unzähligen Kleidungsstücken und Schuhen auch jede Menge Spielzeug, Haushaltswaren, Bücher, Sport- und Elektroartikel, Blumen, oder auch schlichtes Nähgarn in allen denkbaren Farben. Für den einen schlicht „Kruscht“, für den anderen einzigartig. Nicht alle Verkäufer zeigten sich zufrieden, waren allerdings meist enttäuscht an der fehlenden Lust der Käufer am Feilschen über die Preise, das fehlende „Handeln“, das einen Flohmarkt so lebendig macht.

MdL Kleinböck verkauft Züge

Silvie Heuler, die gerade diesen Ilvesheimer Flohmarkt sehr liebt und ihn seit Jahren mit einem Stand besucht, sieht den Fehler auch im Verhalten der Verkäufer. „Wenn ein Interessent sich nach dem Nennen des Preises umdreht, spreche ich ihn an, frage, was er denn zu zahlen bereit wäre, komme mit ihm ins Gespräch“. Mit MdL Gerhard Kleinböck hatte der SPD Ortsverein auch einen prominenten Standbesitzer zu bieten. An seinem Stand konnten unter anderem die Liebhaber von Miniaturzügen und entsprechendem Landschaftszubehör fündig werden. SPD-Vorsitzender Simon Schubert freute sich über den guten Vorverkauf. Zwar gab es einige Lücken zwischen den Ständen. Diese ergaben sich aber daraus, dass mehr Plätze eingezeichnet werden konnten als geplant.

Ebenso war Schubert ob der gewohnt großen Besucherzahl, wie auch an dem regen Interesse am Verpflegungsstand, dessen vielfältiges Speise- und Getränkeangebot zu manch geselligem Plausch abseits des Geschehens einlud, sehr zufrieden. moko