Ilvesheim

Ilvesheim Veranstaltung „Lust auf Ortspolitik?“ der Freien Wähler streift mehrere Themen der Kommunalpolitik

Vom Friedhof über den Festplatz zum Radweg

Keinerlei „Alterserscheinungen“ zeigte die Traditionsveranstaltung „Lust auf Ortspolitik?“ der Freien Wähler Ilvesheim, die von etwa 15 Mitgliedern und Gästen besucht wurde, um sich über aktuelle Fragen der Kommunalpolitik informieren zu lassen. Wie zu erwarten, standen die Themen „Aktueller Stand zum Freibad/Kombibad“, „Konzeption Friedhöfe“, „Parkplatz beim Festplatz“ sowie „Neuigkeiten aus dem Kreistag“ auf dem Programm.

Ein zentrales Thema bildeten die Friedhöfe. Es gilt, die Fragen zu beantworten, wie mit Lücken umgegangen wird, welche Grabfelder neu belegt, welche aufgegeben und wie aufgegebene Grabfelder gestaltet werden – auch, um den Unterhaltungsaufwand der Gemeinde dauerhaft zu reduzieren.

Fraktionschef Peter Riemensperger verwies auf den Grundsatzbeschluss im Gemeinderat von vor einigen Jahren, beide Friedhöfe beizubehalten. Ein Bürger sah bei allen „Verschönerungen“ der Friedhöfe dieses Festhalten an den beiden Friedhöfen als Knackpunkt an.

Ein „schreckliches“ Thema nannte Günter Tschitschke den Zustand des Parkplatzes beim Festplatz. Mit dem Antrag der Freien Wähler erhielt die Verwaltung den Auftrag, eine Konzeption für einen dauerhaften ordnungsgemäßen Zustand der Parkplätze beim Festplatz zu erstellen. Eine Bohrung soll Klarheit über den Bodenaufbau schaffen.

Aufbau falsch ausgeführt?

Tschitschke sprach auch die Veranstaltung „Pop & Poesie“ im Rahmen des Ortsjubiläums an. Sie führte dazu, dass Teile des Parkplatzes frühzeitig (ohne Ruhezeit) geöffnet wurden, die endgültige Fertigstellung durch ein anderes Unternehmen erfolgte und es keine Gewährleistung gibt. Jetzt gelte es zu klären, ob der „Aufbau falsch“ ist oder der „Aufbau falsch ausgeführt“ wurde.

Ein weiteres Thema des Abends waren die Flüchtlinge und die noch ausstehende Baugenehmigung für das Wohngebäude in der verlängerten Mozartstraße, aber auch der Radweg Ilvesheim-Ladenburg. Diskutiert wurden Überlegungen, diesen Radweg entlang des Kanals auf der „Benckiser-Seite“ verlaufen zu lassen. Nach über zwei Stunden endete der Info-Abend. fase