Innenstadt / Jungbusch

Unterstadt Begegnungsstätte erhält Spende

Centbeträge ermöglichen Sozialarbeit

Archivartikel

Geld für den guten Zweck: Mit einer Spende in Höhe von knapp 1500 Euro unterstützen Beschäftigte der DAK-Gesundheit die Arbeit der Begegnungsstätte Westliche Unterstadt e.V. in Mannheim. Die gemeinnützige Organisation engagiert sich für die Jugendarbeit mit dem Schwerpunkt Kulturelle Bildung und bietet Gruppen und Kursen einen Versammlungs- und Veranstaltungsort. Das Geld stammt aus der bundesweiten Mitarbeiter-Aktion „Nullkommaviel – Spend’ Deinen Cent“. Die Teilnehmer verzichten auf die Centbeträge hinter dem Komma ihrer Gehaltsabrechnung. In jedem Monat erhält eine andere Hilfsorganisation die gesammelten Restcent-Beträge.

„Für die Teilnehmer ist es monatlich nur ein kleiner Centbetrag“, sagt Kai Günderoth, Jurymitglied bei der DAK-Gesundheit in Mannheim. Doch insgesamt komme eine beachtliche Spendensumme zusammen. „Mit der Restcent-Spende wollen wir ein Stück gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen“, betont Günderoth. „Nicht nur einmal, sondern jeden Monat wieder.“

Jury entscheidet

Die Geschäftsführerin der Begegnungsstätte Westliche Unterstadt, Heike Grönert, freut sich sehr über die Spende, die in das Angebot Qualifizierungsinitative im Stadtteil fließen wird. Hier soll besonders die politische Bildungsarbeit der Begegnungsstätte profitieren, bei der junge Menschen Erfahrungen mit Selbstwirksamkeit machen und die Vermittlung demokratischer Werte im Vordergrund steht.

Die Restcent-Aktion startete am 1. November 2014. Inzwischen beteiligen sich rund 6000 Mitarbeiter und Ruheständler der DAK-Gesundheit an der gemeinnützigen Aktion. Das Besondere: Über die Nutznießer der Spendenaktion können die Teilnehmer mit entscheiden. „Wer mitmacht, kann auch selbst einen Spendenvorschlag einreichen“, sagt Günderoth. In welches Hilfsprojekt das Geld letztlich fließt, entscheidet eine sechsköpfige Jury. red