Innenstadt / Jungbusch

Jungbusch Arbeiten in der Hafenstraße 66 laufen ab 9. September wieder / Absperrungen erneut aufgestellt

GBG-Bauprojekt geht weiter

Der Abriss des Hauses in der Hafenstraße 66 war bereits erfolgt. Dann ruhten plötzlich die Arbeiten, Straßenabsperrungen auf Beil- und Böckstraße wurden aufgehoben. Nun startet das Neubau-Vorhaben der Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft GBG erneut: Am Montag, 9. September, soll es im Jungbusch mit dem Projekt weiter gehen, teilt GBG-Sprecher Heiko Brohm auf Anfrage der Zeitung mit.

Bis 2021 Fertigstellung

Anstelle der einstigen Schrottimmobilie, wo sich lange Zuwanderer aus Osteuropa auf engstem Raum drängten, ist ein viergeschossiges Gebäude plus Dachgeschoss mit 15 Einheiten (jeweils Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen sowie Ein-Zimmer-Wohnungen ganz oben) geplant. In einem ersten Schritt wird nun wieder die Baustelle eingerichtet. „Damit werden auch die Absperrungen in der Beilstraße wieder aufgebaut, in der darauffolgenden Woche will die Baufirma mit dem Fundament/Rohbau beginnen“, kündigt Brohm den Fortgang an. Die Arbeiten waren ins Stocken geraten, weil die beauftragte Rohbaufirma von ihrem Auftrag zurückgetreten war. Die GBG musste das Bauvorhaben erneut ausschreiben.

Die kommunale Wohnungsbaugesellschaft schafft in der Hafenstraße 66 (wie zuvor in der Beilstraße 19) günstigen Wohnraum. Alle Wohnungen (Quadratmeterpreis 7,50 Euro) werden sozial gefördert und sind bis auf das Dachgeschoss barrierefrei über einen Aufzug erreichbar. Die Baukosten sind mit 2,5 Millionen Euro für eine Wohnfläche von 1050 Quadratmetern veranschlagt. Anfang 2021 rechnet die GBG mit der Fertigstellung des Gebäudes.