Innenstadt / Jungbusch

Jungbusch Kreative und Künstler können sich für das Kulturfest im Oktober bewerben / Stadt lobt kleinen Wettbewerb für neue „Wegweiser“ aus

Nachtwandel will sein Profil schärfen

Archivartikel

Der Nachtwandel, das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Freiluft-Kulturfest im Mannheimer Hafenviertel Jungbusch, wird im Herbst erneut veranstaltet. Als Termin nenen die Veranstalter, Stadt und Gemeinschaftszentrum Jungbusch, Freitag, 25. Oktober und Samstag, 26. Oktober, 19 bis 24 Uhr. Ab sofort können sich Künstler und Kreative, die beim Programm mitwirken möchten, für das Ereignis bewerben.

Neu ist in diesem Jahr ein Angebot für Kinder und Familien, das am Samstag bereits um 17 Uhr startet. Außerdem sollen neue, besser sichtbare Wegweiser die Besucher durch das Viertel leiten. „Die früher eingesetzten Blickmännchen erfüllen diesen Zweck nicht mehr“, betont das Koordinierungsteam um Axel Bentz, Bernd Görner, Hendrik Meier, Stefanie Reischmann, Stefanie Rihm, Steffen Rosskopf und Michael Scheuermann.

Das Kulturamt hat dazu einen Wettbewerb ausgeschrieben und wird auch ein kleines Preisgeld ausloben. Alle Kreativen sind aufgerufen, Ideen bis zum 12. Juli anzumelden. Ausführliche Informationen können bis 19. Juli nachgereicht werden. Für Rückfragen steht Stefanie Rihm (Tel.: 0621/293 3795, E-Mail: stefanie.rihm@mannheim.de) zur Verfügung. Meldeschluss für Nachtwandel-Programmvorschläge ist der 12. September. Anmeldungen werden nur online über die Internetseite entgegengenommen.

Schon immer war der Nachtwandel im Jungbusch mehr als ein Stadtteilfest zum Feiern. Vielmehr lebt das Ereignis seit dem Start 2003 aus dem Engagement, der Beteiligung und den Ideen der Menschen im Stadtteil. Dieses Herzstück will man auch weiter pflegen: „Der Charakter als Kunst- und Kulturfest muss geschärft, profiliert und deutlicher herausgestellt werden“, betonen die Veranstalter.

Es gelte, dass Publikum besser zu leiten und mehr Aufmerksamkeit auf das Programm zu lenken. „Locations ohne Kultur oder nur mit Alibi-Kulturprogramm werden wir nicht berücksichtigen“, heißt es. 80 Veranstaltungsorte lockten im vergangenen Jahr weit mehr als 30 000 Besucher an. aph

Info: Mehr Infos unter www.nachtwandel-im-jungbusch.de