Innenstadt / Jungbusch

Innenstadt Feier des VdK-Ortsverbandes am Jahresende

Nächstenliebe als dauernder Arbeitsauftrag

Archivartikel

Der Ortsverband Mannheim-Innenstadt zählt inzwischen über 660 Mitglieder und so konnten auch dieses Jahr wieder fünf Mitglieder für ihre langjährige Treue geehrt werden. Nächstenliebe, betonte Vorsitzende Renate Baumbusch, sei ein andauernder Arbeitsauftrag.

Ingesamt 100 Mitglieder füllten den Saal des Trafohauses im Best Western Delta Park Hotel. Baumbusch begrüßte alle bei winterlichem Wetter mit dem ersten Schnee. Sie betonte, dass es ist immer wieder schön und wichtig sei, am Ende eines Jahres zusammenzukommen und das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen.

Michael Knoch vom VdK-Bezirksverband Nordbaden überbrachte die Grußworte und warf einen Blick auf die aktuelle sozialpolitische Situation. Wichtig sei, dass der Verband und die Mitglieder in sozialen, pflegerischen und finanziellen Themen Position beziehen und sich für die Mitmenschen engagieren würden. Bei insgesamt guter wirtschaftlicher Lage gelte es aber auch, die andere Seite der Gesellschaft zu sehen, in der es zu viele Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen, Altersarmut und Kinderarmut gebe.

Für Renate Baumbusch ist der VdK mit seinem Wirken für die Menschen hier vor Ort „unersetzlich“: „Wir helfen anderen, wir stützen uns gegenseitig und wissen, dass Geben und Nehmen, insbesondere das Geben das ist, was eine Gemeinschaft zusammenhält“. Mit der Arbeit im VdK wolle man dazu beitragen, dass die Welt ein bisschen menschlicher und die Nächstenliebe das ganze Jahr über aktiv gelebt werde. In einem kurzen Rückblick wurde deutlich wie viele Aktivitäten und Ausflüge stattgefunden hatten und immer sehr gut besucht waren.

Neue Mitglieder begrüßt

Renate Baumbusch betonte, dass es ein schönes Gefühl sei, in feierlicher Atmosphäre zusammen zu sein und vor allem wieder neue Mitglieder begrüßen zu können. Die Feier sei nicht nur eine liebgewonnene Tradition, sondern vor allem „die schönste Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen und unsere Gemeinschaft zu erleben“.

Den musikalischen Rahmen mit Liedern, Geschichten und regionalem Flair gestalteten Joachim Schäfer und Christa Krieger. Sie begeisterten und animierten zum Mitsingen und Nachdenken, mit der Geschichte vom kleinen Friedensengel, der in die weite Welt geht um die Menschen dabei zu unterstützen Frieden zu schaffen. Mit einem ausgesuchten Büffet wurde der Nachmittag abgerundet. aph/red