Innenstadt / Jungbusch

Innenstadt Christian Hübel referiert im Ursulinen-Gymnasium

Rathaus-Experte wirbt für die Stadt

Da blieb Rektor Alexander Stöckl am Ende nur ein Lob: „Das habt ihr ganz toll gemacht. Ich bedanke mich für euer Engagement und das Interesse an diesem doch schweren Thema“, sagte er, nachdem der Leiter der Strategischen Steuerung der Stadt, Christian Hübel, vor Schülern der zehnten Klasse erläutert hatte, wie Mannheim im Jahre 2030 aussehen soll.

Dabei hatte der Experte acht strategische Ziele der Stadt genannt, die lauten: Urbanität stärken, Talente gewinnen, Unternehmen stärken, Toleranz leben, Bildungsgerechtigkeit verbessern, Kreativität stärken, Engagement unterstützen und Eigenkapital mehren. Hübel stellte einige Punkte genauer dar: Die Stadt biete die Vorzüge einer Metropole auf engem Raum ohne die damit verbundenen negativen Eigenschaften von Großstädten, sagte er. Die Quadratestadt gelte als Ort der Talente und der Bildung und gewinne mehr Menschen für sich. Qualifizierte Beschäftigte sowie Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen fänden hier gute Bedingungen für ihre Entfaltung, meint Hübel. Es werde Chancengleichheit geboten, die strukturellen Voraussetzungen für ein funktionierendes Gleichgewicht von Privatleben und Beruf geschaffen. Hierzu zählt der Behördenvertreter zum Beispiel ein vernünftiges Angebot an attraktivem Wohn- und Lebensraum für alle, sowie gut ausgebaute und qualitativ hochwertige Betreuungsangebote.

Beispielhaftes Miteinander

In der Stadt, sagte Hübel, würden Menschen vorbildlich zusammenleben. Mannheim sei auch aufgrund seiner Geschichte von einem „beispielhaften Miteinander der verschiedenen Kulturen“ geprägt. Deshalb nehme die Stadt in Sachen Offenheit, Akzeptanz und Teilhabegerechtigkeit eine Vorbildfunktion ein. Als neue Heimat für Zugewanderte verstehe man sich, und nutze Vielfalt als entscheidenden Entwicklungsfaktor in einer globalisierten Welt.

Die Schüler nahmen den Vortrag, um Hübel etwas genauer über Menschenrechte zu befragen, wie etwa: „Welches Menschenrecht finden Sie am wichtigsten“ oder „Kann man weltweite Rechte für Menschenrechte festlegen.“ Da hatte es der Experte manchmal schwer, eine allgemeinverständliche Antwort zu geben. has