Innenstadt / Jungbusch

Innenstadt Über 200 Akteure begeistern beim Sommerkonzert des Ursulinen-Gymnasium

Von Beethoven bis Star Wars

Archivartikel

Ein akustisches Feuerwerk setzte den fulminanten Schlusspunkt unter ein gelungenes Sommerkonzert des Ursulinen-Gymnasiums: Zu Michael Jacksons „They don’t care about us“ sorgte die Percussion-AG für mitreißende Rhythmen, die Schulband lieferte den satten Sound dazu und der Schulchor rundete mit seinem Einsatz beim Refrain das Klangerlebnis ab.

Mit dem letzten Ton löste sich dann auch die gespannte Stimmung im Saal des bis auf den letzten Platz besetzten Kulturhauses in Käfertal: Schüler des Ursulinen-Gymnasiums, viele Ehemalige, Eltern und Lehrer spendeten tosenden Applaus für ein gelungenes Programm. In insgesamt zwölf unterschiedlichen Ensembles haben sich über 200 Schüler, Ehemalige, Lehrer und Eltern zusammengefunden, um das Kulturhaus erklingen zu lassen.

Nach einem knappen Jahr der Proben sollte sich die harte Arbeit bezahlt machen. Den Anfang machte das Bläserensemble unter der Leitung von Musiklehrer Moritz Loewen. Mit „What a wonderful world“ von Sam Cooke war das Motto des Abends gesetzt. Darauf folgte die Bläserklasse. Eine Besonderheit stellte dabei das eigens für diesen Abend von Moritz Loewen arrangierte Stück „Havana“ von Camila Cabello dar, das am Sommerkonzert uraufgeführt wurde.

Danach hatte der Unterstufenchor seinen großen Auftritt: Unter der Leitung von Simone Loewen hatten die Schüler zweier fünften Klassen ein Jahr lang Chorarbeit im Musikunterricht geübt, um zwei Gänsehautmomente zu erzeugen, als sie zum einen „Vois sur ton chemin“ aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ vortrugen und zum anderen „Skyfall“ aus dem gleichnamigen James-Bond-Klassiker.

Die Technik AG unter der Leitung von Stefan Bodenseh und den Schülern Moritz Puchinger und Jens Huber sorgten für einen fließenden Übergang, indem sie den Chor, der auf der Bühne stand, langsam verschwinden ließen und den Spot auf die Schüler der Streicherklasse richteten. Diese hatten ebenfalls ihren ersten richtig großen Auftritt und eröffneten mit einem Klassiker für Streicher, „Hoe Down“ von Stanley Fletcher.

Das A-Kapella-Ensemble Volume führte den musikalischen Reigen fort. Der Freddie Mercury-Song „Crazy little thing called love“ sorgte für viel Applaus. Ein weiteres Unikat des Ursulinen-Gymnasiums ist der der Alumni-Chor unter der Leitung von Amei Oettinger. Dieser Chor brachte den ganzen Saal mit „Mister Sandman“ von Pat Bollard zum Swingen.

Das Gitarrenorchester spielte einen „Bossa Nova“ von Dieter Kreidler. Danach erklangen die Töne der weltbekannten Star Wars-Saga: Das große Orchester unter der Leitung von Juliane Hötzer präsentierte drei Stücke, bevor der große Chor- und Alumni-Chor stimmgewaltig südamerikanische Rhythmen auf die Bühne brachten.

Schulband als Hit

Zum Finale hatte die Schulband ihren großen Auftritt, deren Mitglieder als selbst formierte Band Yellow mittlerweile schon einige Musikwettbewerbe gewonnen haben. Mit Klassikern von Toto und den Beatsteaks brachten sie den gesamten Saal zum Beben und erhielten tosenden Applaus.

Die Besonderheit, die diesen Abend auszeichnete, war zum einen die stilistische Vielfalt, aber zum anderen auch die Altersstruktur der Akteure: Stefan Wiemers, Vorsitzender des Elternbeirats, brachte es auf den Punkt: „Hier steht vom Fünftklässler bis hin zum Elternteil alles auf der Bühne, was die Ursulinen-Familie zu bieten hat.“

Auch Schulleiter Alexander Stöckl zeigte sich ganz ergriffen, ob der „wahnsinnig guten Leistungen aller Beteiligten“. red