John Deere

Landmaschinen US-Konzern fürchtet Folgen des Handelsstreits

John Deere senkt Prognose

Mannheim.Der US-Landmaschinenhersteller John Deere bremst die Erwartungen an das laufende Geschäftsjahr. „Aufgrund möglicher Exportmarktbeschränkungen, kurzfristigen Nachfrageschwankungen bei landwirtschaftlichen Gütern wie Sojabohnen sowie der verzögerten Frühjahrsaussaat in weiten Teilen Nordamerikas halten sich die Landwirte bei wichtigen Kaufentscheidungen zurück“, sagte Konzernchef Samuel R. Allen am Freitag laut einer Mitteilung. John Deere erwartet deshalb für das Gesamtjahr nun einen Nettogewinn von 3,3 Milliarden Dollar – bislang waren es noch 3,6 Milliarden Dollar gewesen.

Mannheim ist Standort der John-Deere-Europazentrale, dort arbeiten mehr als 3000 Beschäftigte für den US-Konzern. Wie der Konzern weiter mitteilte, legte der weltweite Umsatz im zweiten Quartal um sechs Prozent auf 11,34 Milliarden Dollar zu. Der Nettogewinn gab nach, er sank um ebenfalls sechs Prozent auf 1,14 Milliarden Dollar und blieb damit hinter den Erwartungen zurück. „John Deere hat ungeachtet der unsicheren Bedingungen im Agrarsektor solide Ergebnisse erzielt“, sagte Konzernchef Allen. John Deere geht davon aus, den Umsatz im laufenden Geschäftsjahr um fünf Prozent steigern zu können. fas