Käfertal

Käfertal Sommerfest im Joseph-Bauer-Haus animiert Senioren und deren Angehörige zum Mitmachen / Pflegekräfte mit eigenem Chor

Auch Verwandte bringen sich ein

Gute Miene zum schlechten Wetter machten die Verantwortlichen im Käfertaler Joseph-Bauer-Haus. Beim diesjährigen Sommerfest sorgte Alleinunterhalter Markus März für bunte Melodien. Die Stimmung war gut an den Festtischen, obwohl die Organisatoren die Veranstaltung aufgrund des Regens spontan unter das Dach des Pflegeheims verlegen mussten. „Ursprünglich hatten wir das festliche Treiben unter freiem Himmel geplant“, erläuterte Bernd Nauwartat.

„Eigentlich wollten wir auf dem Parkplatz, der zwischen der Kirche und unserer Einrichtung liegt, feiern“, wie der Heimleiter verriet. Bei diesem Regen sei das allerdings nicht möglich, meinte er: „Aber wir machen das Beste daraus.“ Das Joseph-Bauer-Haus biete derzeit 100 Pflegeplätze und 20 Plätze für betreutes Wohnen, wie Nauwartet berichtete. Das Sommerfest bilde auch für Angehörige eine gute Möglichkeit mitzufeiern.

Sitztänze vom Alltagsteam

Einige Verwandte beteiligten sich sogar an der Ausgestaltung der Veranstaltung und verkauften selbstgebastelte Sachen, wie der Einrichtungsleiter hevorhob. Im Programmverlauf traten auch die Bewohner selbst in den Vordergrund und begeisterten im Rahmen des Auftritts des Alltagsteams das Publikum mit Sitztänzen. Musikalisch überzeugten die Rheinauer Seebären mit ihren Liedern. „Das Ensemble ist ein immer gern gesehener Gast auf unserem Sommerfest“, betonte Bernd Nauwartat. Dabei hat das Joseph-Bauer-Haus ebenfalls einen bemerkenswerten Mitarbeiter- Chor in der Hinterhand. Das Team der Pflegekräfte beisterte mit passend zum Umfeld des Joseph-Bauer-Hauses umgetexteten Liedern wie Helene Fischers „Atemlos“.

„Der Chor hat sich anlässlich des 30jährigen Einrichtungsjubiläums vor ein paar Jahren gegründet“, erzählte Gina Gärtner. Mittlerweile seien die Auftritte eine schöne Tradition, wie die Altenpflegerin berichtete. Das erhöhe auch den Spaß an der Arbeit. Nur sei es recht schwierig, im Schichtsystem alle Pflegekräfte zu Proben zu versammeln, räumte sie ein. An diesem Nachmittag waren es zwölf stimmlich bestens aufgelegte Sängerinnen und Sänger, die das Publikum begeisterten. jba