Käfertal

Käfertal In St. Hildegard zeigen die Institutionen im Stadtteil großen Zusammenhalt

Bazar als „Fest der Begegnung“

Archivartikel

Allein bei der feierlichen Investitur des neuen Pfarrers am Sonntagvormittag waren rund 600 Besucher anwesend. Daniel Kunz hat bereits seit Ende Juni die Leitung der Pfarrereien der Seelsorgeeinheit Maria Magdalena. Nun trat er mit der Schlüsselübergabe auch ganz offiziell die Nachfolge des im vergangenen November ins Dekanat Bruchsal gewechselten Lukas Glocker an (wir berichteten). „Dadurch wird die Veranstaltung zu einem Fest der Begegnung für die ganze Seelsorgeeinheit“, freute sich auch Markus März. „Die Rädchen in den Gemeindegremien werden weiter gut ineinanderlaufen“, zeigte sich der Sprecher des Gemeindeteams überzeugt.

Dass die Besucher nach dem Festgottesdienst zum Großteil auch zum Essen blieben, zeigte den guten Zusammenhalt in der Gemeinde. Ein Lied und zwei Tänze hatte der katholische Kindergarten in St. Hildegard mit im Gepäck. „Wir präsentieren einen Auszug aus dem Programm des Sommerfestes“, berichtete Gioselinda Goebel. „Für uns ist es eine Selbstverständlichkeit, am Bazar teilzunehmen“, betonte die Einrichtungsleiterin. „Wir arbeiten schließlich eng zusammen und fühlen uns als ein Teil der Gemeinde“, wie sie verriet. Markus März schlüpfe schließlich auch jeden Nikolaus für den Kindergartennachwuchs in das entsprechende Kostüm.

Auftritt der Grundschüler

Einen musikalischen Gruß hinterließen ebenso die Mädchen und Jungen der Albrecht-Dürer-Schule. „Mit insgesamt 16 Kindern der Klassen drei bis vier treten wir heute als kleiner Chor auf“, berichtete Beate Grimm. „Wir sind schon seit vielen Jahren bei den Gemeindeveranstaltungen in St. Hildegard dabei“, wie die Schulleiterin unterstrich. So trete der Schulchor in aller Regelmäßigkeit ebenso bei den Patientennachmittagen der Sozialstation auf. Die Schule gehöre zum Stadtteil und viele Kinder wohnten ja auch im Umfeld der Gemeinde.

Zudem feiere die Albrecht Dürer Schule auch ihre Schulgottesdienste in der Kirche. „Da gehört es einfach dazu, beim Bazar Präsenz zu zeigen“, meinte Beate Grimm. Chorleiter Christian Fahrner trat am späten Nachmittag noch einmal in Erscheinung, als er Chart-Hits an der Orgel zu Gehör brachte. Da wippte auch mancher Ministrant mit den Füßen. Überhaupt nahm sich der christliche Nachwuchs beim Gemeindebazar in die Verantwortung. Rund ein Dutzend Ministranten engagierte sich im Eiscafé, um die Besucher zu verwöhnen. „Ministriert im Gottesdienst haben sogar über 50 Ministranten aus der ganzen Seelsorgeeinheit“, wie Markus März erzählte.

Mit Quantität und Qualität trumpfte die Tombola auf. Allein 900 Preise gab es zu ziehen. „Als Hauptpreise können die Besucher zwei Monitore und drei Internet-Radios sowie einen riesigen Bierkorb abräumen“, wie Markus März erzählte. Der Gemeindesprecher bedankte sich darüber hinaus bei den vielen fleißigen Ehrenamtlichen. „Ein Teil der etwa 50 Helfer ist durchgehend vom Aufbau bis zum Abbau im Einsatz“, wie er hervorhob.

Bläsergruppe unterhält

Zudem habe es wieder sehr viele Kuchenspenden aus der gesamten Seelsorgeeinheit im Vorfeld der Veranstaltung gegeben. „Wir von St. Hildegard hätten das allein gar nicht packen können“, machte März deutlich. Im weiteren Verlauf der Veranstaltung sorgte die Bläsergruppe von St. Hildegard, das „Spätleseensemble und Jungbläser“, für entsprechende Stimmung. Bereits am Vortag war die Veranstaltung mit einem Pub Quiz sowie Kaffee und Kuchen in das Veranstaltungswochenende gestartet.