Käfertal

Käfertal Maxigarde der Spargelstecher, ältestes Männerballett Badens und Mireille Matthieu waren die Überraschungsgäste der SGV-Sängerfasnacht

Bei „La Bomba“ tanzen alle im Saal mit

Wie sich doch die Zeiten ändern. Der Siedlergesangverein (SGV) Freundschaft feiert seit vielen Jahren sein buntes Fastnachtstreiben. Heute findet es im Gemeindesaal von St. Lioba statt, doch früher fuhren die Sänger noch mit mehreren Reisebussen aufs Land, wo ausgelassen gefeiert wurde. Der Gemeindesaal war bunt geschmückt, die Musiker in bester Stimmung und die Gäste fantasievoll kostümiert.

Beste Voraussetzungen für eine gelungene Fasnachtsveranstaltung. Wer nicht tanzen wollte, sang mit den Musikern mit, denn schließlich ist der SGV ja ein Gesangverein. Der erste Vorsitzende Kurt Heck dankte bereit im Voraus allen Helfern, bevor er das Mikrofon an Edgar Geibel weitergab, der durch den Abend führte. Um so richtig Fasnachtsstimmung aufkommen zu lassen, hatte der SGV die Maxigarde der Spargelstecher eingeladen. Mit ihrem schwungvollen Marschtanz verzauberten die Tänzerinnen und Tänzer das Publikum, und auch Prnzessin Melanie I. eroberte die Herzen.

Lustige Szene aus dem Altersheim

Zum ersten Mal bei der SGV-Fasnacht wurde ein Mitmachtanz angeboten. „Eine Gruppe hat sich ein, zwei Mal vorher getroffen und geprobt, und jetzt sollen alle mittanzen“, erklärte Jutta Schmitt, Pressewartin des Vereins. Auf die Musik von „La Bomba“ klappte dies dann auch bestens. Die Sänger des Vereins hatten auch ein kleines Programm auf die Beine gestellt. Kurt Heck und seine Frau Gerlinde spielten eine lustige Szene aus dem Altersheim, außerdem trat das „allerälteste Männerballett Badens“ auf und zeigte einen temperamentvollen, anmutigen Tanz mit artistischen Einlagen.

Doch den Vogel schoss der französische Gaststar ab. Schwarzer Pagenkopf, ziemlich kurzsichtig und mit unglaublich breitem Kreuz – das konnte doch nur Mireille Matthieu (Matthias Boch) sein. Die war mit ihrem modebewussten Manager (Alexander Hertlein) ins Gemeindehaus St. Lioba gekommen und sang einen Titel von ABBA. Das Publikum tobte vor Lachen, als Zugabe gab es noch ein Duett mit Patrick Duffy. Beim Schlussapplaus konnte das Publikum sehen, dass der Spatz von Avignon eine ziemliche Ähnlichkeit mit Meister Proper hat, denn die schwarze Perücke flog im hohen Bogen davon. Die Band „Crazy Pfälzer“ spielte noch lange auf. Kostümprämierung und Polonaise beschlossen den offiziellen Teil. aso