Käfertal

Käfertal Rund 1000 Portionen gehen über die Theke / Der SGV-Vatertagstreff am Rodelhügel hat Tradition

„Früher noch mit dem Wagen durch den Wald gefahren“

Über mangelnden Zuspruch beim Vatertagsfest konnten sich die Gastgeber des Siedlergesangvereins Freundschaft auch in diesem Jahr nicht beschweren. Die Besucher trotzten den kleinen Regenschauern eng gedrängt an den Festtischen. So war auf dem Gelände am Rodelhügel in der Gartenstadt kaum ein freier Platz auszumachen. Die Veranstaltung gelte schließlich als Treffpunkt vieler Stammgäste, betonte Jutta Schmitt. „Wir rechnen mit über 1000 Essensportionen“, frohlockte die Schriftführerin. „Wir werden auch in diesem Frühjahr nicht auf dem Essen sitzenbleiben“, zeigte sie sich überzeugt. Meistens gingen die Vorräte bis spätestens fünf Uhr nachmittags zur Neige. Wenn dann am Ende noch ein paar Bratwürste übrig bleiben sollten, würden diese unter den Mitgliedern verteilt. Von Wellfleisch bis Steaks war die Auswahl an Speisen groß.

Linsensuppe vom Hebel-Heim

Eine besondere Spezialität war die Linsensuppe, die vom Johann-Peter-Hebel-Heim frisch zubereitet wurde. Den Siedlergesangsverein verbinde mit dem Kinderheim eine lange Freundschaft, so die Schriftführerin. Darüber hinaus hatten aktive und passive Mitglieder die Kuchentheke reich bestückt. An der sogenannten „Kids-Corner“ konnten sich die jüngsten Besucher mit einem altersgerechten Angebot verpflegen. Das Vatertagsfest hat im Verein eine lange Tradition. Hermann Zimmermann erinnerte sich: „Ich bin seit 45 Jahren schon als Mitglied beim Siedlergesangsverein eingetragen“, wie er hervorhob. Damals sei das Vatertagsfest ein reines Fest für die Sänger gewesen. „Da sind wir noch mit dem Wagen durch den Wald gefahren.“ Daraus habe sich später dann eine öffentliche Veranstaltung entwickelt. Seit über 35 Jahren hat sich der Rodelhügel am Karlstern als fester Standort für die Festivität etabliert.

Verantwortlich für die Organisation ist der Vergnügungsausschuss. „Doch ohne die vielen Helfer, die zum großen Teil aus dem Kreis passiver Mitglieder und der Frauengruppe kommen, ist so ein Fest nicht zu stemmen“, betonte Schmitt. Zudem stehen dem Verein beim Auf- und Abbau Mitarbeiter des Stadtteilservices zur Seite. „Allen Unterstützern gilt unser großes Dankeschön“, so Jutta Schmitt. jba