Käfertal

Käfertal Steckenpferd feiert „Volljährigkeit“ unter freiem Himmel / Direkter Wasseranschluss ist größter Geburtstagswunsch

Gemeinsam gärtnern als soziales Projekt

Das Steckenpferd in Käfertal ist volljährig. Seit 18 Jahren stehen zuverlässige, kompetente und engagierte Partner bei allen Themen zur ganzheitlichen Entwicklung und Förderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bereit. Seit 18 Jahre engagiert sich der Verein für ein lebens- und liebenswertes Käfertal, betont die Initiatorin Ulrike Schaller-Scholz-Koenen. Aber auch für Kunst und Kultur in Mannheim, im Rhein-Neckar-Kreis, im Norden Deutschlands und im Ausland ist der Verein engagiert. Das wurde nun im sozialen Gartenprojekt auf Franklin gefeiert.

Dazu trafen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die von Projekten des Vereins betreut werden, um gemeinsam zu feiern. Das Steckenpferd aus Käfertal gilt als ein etwas anderer Kreativladen in der Metropolregion-Rhein-Neckar und besteht unter anderem aus dem Institut zur ganzheitlichen Förderung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und dem Steckenpferd-Verein zur Förderung von Kindern aus finanziell schwachen Familien seit März 2000.

Vom Anbau bis zum Menü

Seit Juni 2016 betreibt das „Steckenpferd“ ein rund 500 Quadratmeter großes Grundstück im „Franklin Field – Benjamin-Franklin-Village“ zur Zwischennutzung, um Kindern und Jugendlichen das urbane Gärtnern näher zu bringen. Vom Anbau bis zum servierfertigen Menü wird hier alles vermittelt, sodass die Kinder, Jugendlichen und ihre Familien nachhaltig erleben, wie und wo ihre Lebensmittel herkommen und zubereitet werden. „Jeder, der Spaß am Gärtnern und gemeinsamen Tun hat, darf hier bei den regelmäßigen Treffen mitmachen. Dabei müssen lediglich drei Bedingungen, eingehalten werden: 1. Wir gärtnern zusammen 2. Wir ernten zusammen 3. Wir essen zusammen“, unterstreicht Schaller-Scholz-Koenen.

Geschenke gab es für die anwesenden Kinder. Die Erwachsenen wandten sich dem Grillen zu. Übrigens haben auf dem weitläufigen Gelände weidende Schafe den angebauten Feldsalat gefressen. Damit dies zukünftig nicht mehr passiert, wurden die Hochbeete diesmal etwas höher gebaut. Im Bauwagen, den der Verein gespendet bekam, sind die Gerätschaften untergebracht, die zum Gärtner benötigt werden. Einen großen Wunsch hat der Verein: „Wir müssen das Wasser zum Gießen rund 200 Meter weit tragen. Es wäre schön, wenn Wasser näher am Garten wäre“, sagt Schaller-Scholz-Koenen.

Der Gemeinschaftsgarten erinnert von seiner Anlage her an die Stadt selbst. Da gibt es die Innenstadt, die Sandhofer Halde, den Käfertaler Wald oder die Straßenheimer Feldflur. Jeder, der Zeit und Lust hat, ist bei dem gemeinschaftlichen Gartenprojekt herzlich willkommen. Die Termine können eingesehen werden auf der Homepage steckenpferd-mannheim.de/urban-gardening-benjamin-franklin. has