Käfertal

Gartenstadt 540 Starter machen beim Karlsternlauf mit / Verschiedene Strecken im Angebot

Natur setzt in Sportlern Kräfte frei

Archivartikel

Auch in diesem Jahr konnten sich die Veranstalter des Karlsternlaufs über einen regen Zuspruch bei der Sportveranstaltung im Käfertaler Wald freuen. Blauer Himmel und Sonnenschein lockten viele Besucher an die Laufstrecke. Bereits im zweiten Jahr organisierte der Verein Sandbox Warriors den Lauf, der 2013 vom Grünen-Stadtrat Gerhard Fontagnier ins Leben gerufen worden war.

135 Mitglieder

„Wir sind eine Gruppe laufbegeisterte Menschen, die sich diesem Hobby verschrieben haben“, berichtete Alexander Rossbach. Der Verein könne auf 135 Mitglieder bauen. „Für die Veranstaltung konnten wir 35 Helfer mobilisieren“, erzählte Manuel Müller. Bei der Teilnehmerzahl konnte das Duo der Ludwigshafener Laufgruppe ein deutliches Plus vermelden. „540 Starter haben sich diesmal im Vorfeld eingetragen“, berichtete Manuel Müller.

Für die Lauf- und Walkingwettbewerbe standen verschiedene Alters- und Leistungsklassen zur Auswahl. Walker und Nordic Walker absolvierten jeweils einen sechs Kilometer Rundkurs. Damit niemand ins Leere lief, wiesen Streckenposten an unübersichtlichen Stellen den Weg. Die jüngsten Sportler bis elf Jahre absolvierten eine kindgerechte Strecke. Auch beim Miteinander-Lauf für Menschen mit Behinderungen standen das Gemeinschaftsgefühl und der Spaß an der Bewegung im Vordergrund. Begleitpersonen waren hier erlaubt.

Im Jubiläumsjahr des zehnten Karlsternlaufs boten die Organisatoren erstmals einen Wertungslauf der Decathlon Rhein-Neckar Laufserie an. „Die Laufstrecken über sechs- oder zwölf Kilometer haben wir 2018 in Absprache mit dem Förster leicht verändert“, verriet Alexander Rossbach. „Natürlich sind wir das Terrain im Vorfeld selbst abgelaufen“, betonen die beiden.

Müller und Rossbach laufen beide regelmäßig mehrmals die Woche aus Spaß an der Bewegung. „Wir haben aber mit Dennis Kühlwein auch einen Sportler in den eigenen Reihen, der für die Krebshilfe in jedem Bundesland einen Marathon läuft“, so das Duo. Auch Meike Schröder hatte sich an diesem Vormittag Ziele gesetzt. Sie laufe hier zum ersten Mal mit und wolle alles geben. Den Takt zur Veranstaltung gab die Percussion Band Mannheim vor, die jeden Start am Karlsternpavillion mit einem rhythmischen Vortrag unterstützte. „Im Wald statt auf der Straße zu laufen bietet ein ganz anderes Gefühl“, schwärmte auch Manuel Müller. Das Flair im Wald und die Verbundenheit mit der Natur setzten viele Kräfte frei. Darüber hinaus sei der Karlsternlauf eine wichtige Traditionsveranstaltung. „Deshalb werden wir als Laufgruppe nächstes Jahr wieder die Organisationsverantwortung übernehmen“, so Müller.