Käfertal

Käfertal Neun Monate nach Baubeginn Richtfest in der Thomas-Jefferson-Straße auf Franklin

Sechs Häuser – 105 Wohnungen

„Viel Glück und Segen für den neuen Bau“, wünschte Zimmermann Ralf Steinmetz. Bei schönstem Herbstwetter erlebten Bauherr, Investor, Mitarbeiter der Baufirmen und Gäste einen besonderen Tag im Franklin-Quartier. Sie alle feierten das Richtfest der sechs Neubauten von Projektentwickler Instone Real Estate mit 105 Mietwohnungen. Im Januar dieses Jahres starteten die Bauarbeiten. Parallel entwickelt Instone auf dem Nachbargrundstück mit „living rooms“ weitere 96 Eigentumswohnungen, die Ende 2020 fertig sein sollen.

Bereits Mitte 2020 soll dagegen der Gebäudekomplex in der Thomas-Jefferson-Straße mit insgesamt sechs freistehenden Wohnhäusern mit Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen sowie eine Kindertagesstätte fertiggestellt sein. „105 neue Mietwohnungen, das ist ein Glücksfall für Mannheim“, meinte Instone-Geschäftsführer Harald Meerße nach Begrüßung der zahlreichen Gäste, darunter auch Stadtrat Ralf Eisenhauer. Die insgesamt 8500 Quadratmeter Wohnfläche, auf die sechs Häuser verteilt, und 123 Tiefgaragenstellplätze seien bereits vor Baubeginn an die Industria Wohnen GmbH verkauft worden, berichtete Meerße.

„Wir liegen gut im Zeitplan und bleiben hoffnungsvoll, dass es mit dem geplanten Fertigstellungstermin klappt“, sagte er. Die sechs Mietshäuser und ergänzend dazu eine Kindertagesstätte seien wichtig. „Denn Arbeit und Familie funktionieren nur, wenn es auch die entsprechende Nahversorgung gibt“, so Meerße. Das Franklin-Quartier zeichne aus, dass es ein „eigentlich autarkes Quartier“ sei mit gelungenem Mix aus Wohnen, Arbeit, Sport, Freizeit und Erholungsflächen.

Auf das grüne Konzept des Quartiers habe Instone als Projektentwickler großen Wert gelegt bei der Planung. Komplettiert werde das Ganze durch den guten ÖPNV-Anschluss. Die Straßenbahnlinie führe quer durch das Quartier, so dass die Bewohner unmittelbar in Nähe ihrer Wohnungen mit der Straßenbahn Anschluss an die City haben. „Das kann man nicht aus dem Ärmel schütteln, ohne respektvoll mit dem Umfeld umzugehen“, betonte Meerße. Die städtische Entwicklungsgesellschaft MWSP habe bei der Planung die Nachbarn und das Umfeld mitgenommen und auch bei der Nutzung auf eine gute Mischung geachtet aus Eigentum, Teileigentum, Erbpachtgrundstücken, Miet- und Sozialwohnungen, aus Bestandshäusern, die bleiben und aufgepeppt werden, und Neubauten wie hier. Schon 2014 hätten sie als Projektentwickler den Dialog mit der MWSP und dem Investor begonnen.

Das vorgegebene städtebauliche Konzept haben Fischer Architekten aus Mannheim umgesetzt. In das Baufeld habe sich Instone verliebt, so der Projektentwickler, „weil es zentral zur Mitte gelegen ist, mit guter Anbindung an den ÖPNV und durch die angrenzende Grünfläche auch mit hohem Freizeitwert“. Meerße dankte den Handwerkern und der Bauleitung für die gute Arbeit und dem Investor für das entgegen gebrachte Vertrauen.

Holger Wallisch, Geschäftsführer der Baufirma Baresel, dankte Meerße für die Wertschätzung der Handwerker am Bau und die konstruktive Zusammenarbeit. „Die neuen Häuser bieten den Menschen Lebensraum, sind eine kleine Wohlfühloase, ein Ort, wo man Kraft tanken kann“, sagte er. Mit den Häusern habe Instone Real Estate „ein Stück Zukunft gebaut“. Ziel von Investor Klaus Niewöhner-Pape war es, „bezahlbare Wohnungen zu schaffen mit Mieten, die deutlich unter 1000 Euro liegen“.

Grüne Umgebung

Zur Architektur, den Außenanlagen und Ausstattung erklärte Johannes Fokken von Fischer Architekten: „Während die Miethäuser über vier Geschosse und Dachgeschoss verfügten, haben die Gebäude mit den Eigentumswohnungen sechs punktförmig erhöhte Geschosse.“ Bei der Wohnanlage mit grünem Anger in der Mitte sei die Sichtbeziehung zur grünen Umgebung bewusst offen gehalten worden. Die KfW-Effizienzhäuser 55 hätten alle den gleichen Standard. Sie bieten Echtholzparkett, Einbauküche und Fußbodenheizung.