Käfertal

Ost/Käfertal Handwerker und aktiver „Spargelstecher“

Trauer um Karl Laug

Archivartikel

Ein engagierter Käfertaler Geschäftsmann ist tot: Die „Spargelstecher“ trauern um Karl Laug, der nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben ist. Laug, 1939 geboren, war über viele Jahre sowohl als Senator und zeitweise zudem als Senatspräsident mit der Vergnügungsabteilung der DJK Käfertal-Waldhof eng verbunden. 1999 regierte seine Tochter Anke als Prinzessin, worauf Laug sich viele Jahre bemühte, den Zusammenhalt der Ex-Lieblichkeiten zu stärken. Durch sein ausgleichendes Wesen, gepaart mit Humor und zurückhaltendem Auftreten, machte er sich viele Freunde. 2009 erhielt er den Verdienstorden der „Spargelstecher“. Aber auch den „Löwenjägern“ war er eng verbunden.

Betrieb übernommen

Als der damals 28-jährige Karl Laug am 17. Juli 1967 nach bestandener Prüfung als Maler- und Lackierermeister eine Firma in der Mannheimer Spelzenstraße eröffnete, konnte er nicht ahnen, dass die Autolackiererei Laug auch noch Jahrzehnte später ein Begriff sein würde. Bereits 1970 erfolgte der Umzug in die Marconistraße nach Käfertal. Der Werkstattbesitzer Gustav Kölmel verkaufte seinerzeit seine Autospenglerei, und Karl Laug ergriff die Gelegenheit und übernahm den Betrieb mit allen Mitarbeitern. Um immer über Neuerungen auf dem Laufenden zu bleiben, schloss sich Karl Laug dem Karosseriebauer-Verband an und absolvierte an der Meisterschule Karlsruhe die Prüfung zum Meister des Karosserie- und Fahrzeugbaus. Auch über die Fasnacht hinaus engagierte er sich gerne für Käfertaler Vereine. pwr (Bild: Verein)