Käfertal

Käfertal Rund 150 Besucher feiern im Trommelpalast tanzend den Wonnemonat

Zu heißen Rhythmen schwungvoll in den Mai

Archivartikel

Dass man im Trommelpalast Käfertal richtig gut in den Mai tanzen kann, hat sich inzwischen herumgesprochen. „Zu keiner unserer Veranstaltungen kommen so viele Leute wie zum Maitanz, es sind um die 150. Es kommen auch viele von außerhalb“, sagte Suse Schuh, Mit-Organisatorin. „Seit sechs Jahren gibt es die Party, und sie ist deshalb so beliebt, da man um acht Uhr kommen kann, und schon um halb neun ist die Tanzfläche voll. Manche tanzen durch bis ein Uhr.“

Für die Musik sorgte beim Maitanz Stamm-DJ Chris mit vielseitiger Musik wie Soul, Funk, Rock oder Latin-Hits wie „Corazón espinado“ von Santana. Viele der Besucher sind quasi Maitanz-Stammgäste. „Wir kommen jedes Jahr zu dieser Party hierher, wir sind Urgesteine“, so Dagmar Schilling aus Käfertal, die mit ihrem Mann Tom in den Mai tanzte. „DJ Chris hat genau die richtige Mischung, die uns gefällt.“ Plattenkisten schleppt der DJ übrigens nicht mehr, er legt digital auf und erstellt vor dem Auftritt seine Playlist. Ein Klick – und das nächste Lied liegt virtuell auf dem Plattenteller. Wer gerne in familiärer Atmosphäre in den Mai tanzt, für den ist der Trommelpalast genau das Richtige.

Stets neue Kurse

Laute Musik ist im Trommelpalast kein Problem, denn er befindet sich in der Turbinenstraße, mitten in einem Industriegebiet. Hier kann man die verschiedensten Perkussions-Techniken aus verschiedenen Kulturkreisen lernen, wie Schlagzeug, Conga, Samba, Cajon und weitere. Der große Saal, in dem die Disco stattfand, ist normalerweise der Aufenthaltsraum, zusätzlich gibt es mehrere schalldichte Proberäume, sodass Kurse parallel stattfinden können, ohne dass man das Trommeln der anderen Gruppe hört.

„Im großen Saal probt zweimal die Woche die Samba-Gruppe, unsere größte. Hier machen Leute vom Kindesalter bis 80 Jahren mit, sie freuen sich dann, wenn sie bei Festen gemeinsam auf der Bühne stehen“, meinte Suse Schuh. „Die Samba-Gruppe musste heute übrigens auf ihre Probe verzichten, da der Saal in die Disco umgestaltet wurde. Dafür feiern sie jetzt mit. Bei uns im Trommelpalast gibt es keinen Leistungsdruck, es geht eher um Geselligkeit. In den 19 Jahren des Bestehens sind viele Freundschaften entstanden, und sogar Paare haben hier zusammengefunden. Es gibt inzwischen auch Trommelpalast-Kinder.“

Die nächste große Veranstaltung des Trommelpalastes ist das Ametambô-Workshop-Wochenend vom 17. bis 19. Mai, bei dem drei Perkussionistinnen außergewöhnliche Kurse anbieten, auch für Anfänger und Neugierige. 

Info: Weitere Infos zum Trommelpalast unter www.trommelpalast.de