Kindernachrichten

Geliebter Teddybär

Er wird von fast allen Kindern heiß geliebt: Der Teddybär. Seit 1903 ist er auf der Welt ist und – dank Theodor „Teddy“ Roosevelt – ein Bär mit Geschichte.

Theodore Roosevelt, der der 26. Präsident der Vereinigten Staaten war, weigerte sich während einer Jagd ein angebundenes Bärenbaby zu erschießen, und bekam fortan den Spitznamen „Teddy“.

In Deutschland wurde etwa zur gleichen Zeit der erste deutsche Teddybär mit beweglichen Armen und Beinen von Richard Steiff, einem Neffen der deutschen Puppenherstellerin Margarete Steiff, erfunden.

Durch Zufall landete dieses Bärchen mit dem heute noch typischen Knopf im Ohr und dem freundlichen Gesicht auf der Kindergeburtstagstafel der Tochter Roosevelts, die den putzigen Gesellen nach ihrem Vater „Teddy“ nannte: Der Teddybär erlebte seine große Geburtsstunde!

Kinder und sogar auch viele Erwachsene lieben ihr Schmusebärchen, ihren Seelentröster, dem man einfach alles erzählen kann. Wenn der Teddy überhaupt etwas sagt, dann nur „Brumm“. Deshalb werden einige Bären von ihren Besitzern auch Brummi, manchmal auch Petzi oder einfach Meister Petz genannt.

In der ganzen Welt beliebt

In Sonneberg in Thüringen und in Wien gibt es sogar Teddybärenmuseen. Und am Bodensee in Kressbronn kann man in einem Teddybären-Hotel übernachten. Regelmäßig finden Teddybärenausstellungen in Münster, Tokio, London und Wiesbaden stat

Der Teddybär ist auf der ganzen Welt beliebt: Kein Wunder, denn er ist sehr verschwiegen und petzt nie. Die Jungen und Mädchen sorgen für ihren Teddy, gehen mit ihm gemeinsam ins Bett, nehmen ihn in den Arm, unterhalten sich mit ihm.

Tapsig, stark, kuschelig, zum Streicheln und Schmusen ist er. Und oft ein Beschützer, der in schwierigen Situationen als treuer Freund zur Seite steht. Aber auch bei den Erwachsenen findet man häufig den eigenen Kinder Teddybär – zwar schon etwas „abgenuddelt“ – auf dem heimischen Bett oder auf der Couch sitzen. Er ist auch bei den „Großen“ im regen Gebrauch als kleiner kuscheliger Tröster.

Viele sammeln auch Teddybären, so wie die Dortmunderin Christel Kikillus. Über 300 putzige Gesellen sitzen, stehen und liegen bei ihr in Regalen oder Schränken und werden liebevoll gepflegt. Regelmäßig wird diese kleine private Sammlung um weitere Prachtexemplare ergänzt. „Jeder Teddybär hat für mich durch sein Aussehen eine eigene Persönlichkeit,“ sagt sie, „und ich freue mich immer wieder über ein neues Exemplar, das ich irgendwo dann entdecke“.