Kindernachrichten

Warum mögen Läuse Haare?

Archivartikel

Warum nisten sich Läuse immer in den Haaren ein? Das möchte Sharon Crescente vom Sonnenscheinhort in Brühl wissen.

Die Laus ist ein Parasit. Das bedeutet, das kleine Insekt kann nur dann überleben, wenn es sich von einem anderen Lebewesen ernährt. Und die Laus lebt von menschlichem Blut. Um sich diese Nahrungsquelle dauerhaft zu sichern, hält sie sich auf dem menschlichen Körper auf. Und zwar auf seinem Kopf. Deshalb wird sie auch Kopflaus genannt.

Kopfläuse gibt es überall auf der Welt. Kinder sind viel häufiger betroffen als Erwachsene. Warum, ist einfach zu erklären: Sie stecken beim Spielen oder Lernen in der Schule häufig die Köpfe zusammen. Genauso funktioniert die Übertragung: von Kopf zu Kopf, von Haar zu Haar. Die Laus springt nicht von einem Kopf auf den anderen, sie hüpft auch nicht. Läuse krabbeln. Und das am liebsten über Kopfhaut und Haare. Wer Läuse hat, klagt oft über Juckreiz. Im Nacken oder an den Schläfen sind kleine rote Punkte zu finden, denn dort halten sie sich am allerliebsten auf. Dann heißt es: Läusemittel aus der Apotheke holen, und kämmen, kämmen, kämmen - bis alle Tierchen aus den Haaren verschwunden sind. Das ist vielleicht nicht so angenehm. Aber es ist besser als das, was man früher gemacht hat: Da hat man die Haare ganz kurz geschnitten. Denn: keine Haare, keine Läuse! ble