Kindernachrichten

Warum schwimmt Holz?

Archivartikel

Der zehn Jahre alte Hendrik aus Mannheim möchte wissen, warum Holz im Wasser nicht sinkt.

Ihr habt bestimmt alle schon einmal von der Erdanziehungskraft gehört. Das ist die Kraft, die dafür sorgt, dass wir nicht einfach von der Erde fallen. Unser Planet zieht alles zu sich hin. Deshalb fällt ein Glas auch zu Boden, wenn es euch aus Versehen aus der Hand rutscht.

Diese Kraft wirkt auch im Wasser. Allerdings gibt es dort noch eine andere: die Auftriebskraft. Und wenn beide Kräfte in ein Gleichgewicht geraten, die Erdanziehungskraft also durch die Auftriebskraft des Wassers ausgeglichen werden kann: Dann schwimmt ein Gegenstand.

Warum genau schwimmt nun ein Stück Holz – ein Stein aber nicht? Das hat mit der unterschiedlichen Dichte zu tun. Die Dichte eines Gegenstands ergibt sich aus dem Verhältnis von Volumen und Gewicht. Stellt euch einmal ein Kilo Federn und ein Kilo Blei vor: Beide sind gleich schwer, aber ihre Dichte ist unterschiedlich. Ist die Dichte eines Gegenstands größer als die Dichte des Wassers, sinkt er. Das passiert zum Beispiel, wenn ihr einen Stein ins Wasser taucht. Ist die Dichte eines Gegenstands kleiner, so schwimmt er. Holz ist ein guter Schwimmer – auch, weil Holz ein eher poröser Stoff ist, der eine Menge an Hohlräumen hat, die mit Luft gefüllt sind.

Es war übrigens der griechische Gelehrte Archimedes, der herausfand, dass der Auftrieb eines Körpers genauso groß ist, wie das Gewicht der verdrängten Wassermenge. So lässt sich auch erklären, warum ein Schiff schwimmt. Es hat eine geringere Dichte als Wasser. ble