Kindernachrichten

Warum verlieren Bäume ihre Blätter?

Pflanzen haben ihre ganz eigenen Tricks für die kalten Tage entwickelt. Ihr Blattgrün, das sonst überlebenswichtig ist, brauchen sie im Winter nicht.

Anders als Tiere können Bäume keinen Winterschlaf halten oder sich in Höhlen verkriechen, um sich vor der Kälte zu schützen. Sie haben ihre eigenen Tricks. Laubbäume werfen im Herbst ihre Blätter ab. Denn so bewahren sie sich davor, im Winter zu vertrocknen. Im Sommer wandelt das Blattgrün mithilfe des Sonnenlichts das Gas Kohlendioxid in frische Luft, in Sauerstoff um. Das nennt man Photosynthese.

Bei der Photosynthese ziehen die Bäume mit ihren Wurzeln Wasser aus dem Boden. Dieses wird dann über die Blätter verdunstet. Da es im Winter aber oft trocken ist und die Böden gefroren sind, können die Wurzeln der Laubbäume nicht so viel Wasser aufnehmen wie im Frühjahr oder Sommer. Die Bäume werfen also ihre Blätter ab und verhindern so, dass Wasser verlorengeht.

Das Sonnenlicht bestimmt, wann die Blätter abgeworfen werden. Werden die Tage kürzer, sorgen spezielle Hormone dafür, dass eine Trennschicht zwischen Blattstielen und Ästen entsteht.

Weht dann ein Wind, fallen die abgestorbenen Blätter ab.  sog